Erfindungen (S5E2)

  
0:00
-41:00

PROST! In dieser Folge von THE SCOTCH Enlightenment: Vom Rad bis zum Halbleiter: Erfindungen, die die Welt beweg(t)en. Wir bringen natürlich irgendwie den Schiffscontainer unter und erfahren, dass Jan ein Patent hält.


Lasst uns in den Kommentaren wissen, was Ihr von den Themen haltet, die wir heute besprochen haben.

Folgen könnt Ihr uns außerdem bei Instagram für nachdenkliche Sprüche mit Bilder, gelegentliche Insights und anderen Stuff: @ScotchEnlighten

Selbstredend freuen wir uns über vergebene Sterne auf Apple Podcasts und zugehörige Rezensionen.


Transcript

Jan:

[0:05] Prost.

Dan:

[0:14] Geht in die zwote Folge der fünften Staffel und heute sprechen wir über Erfindungen,

ähm was äh deine Lieblingsempfindung ist, kann ich mir schon denken. Deswegen frage ich mal, was trinkst du denn von deiner Lieblingserfindung heute.

Jan:

[0:34] Ich trinke also auch wieder ein bisschen äh passend dazu ähm ein Pilsener Urquell, weil damit wurde ja das Pilz erfunden achtzehnhundertzweiundvier.

Dan:

[0:45] Sehr schön. Ich ähm habe äh mal wieder im Horrorhorrorkabinett der Craft Biere, die keine sind. Äh das dunkle Winterbier von Feldschlösschen gekauft.

Jan:

[0:57] Das klingt doch nett.

Dan:

[0:59] Mit dem Geschmack fruchtiger Pflaumen und wenn man dann äh ein auf das Etikett auf der Rückseite schaut, dann äh

sich, dass es sich um ein Biermischgetränk äh mit Pflaume, Kirsche und winterlichen Gewürzen handelt,

die auch noch heiß oder kalt genossen werden kann. Ich bin sehr gespannt, ob das ein Genuss heute wird oder.

Ja da hole ich mir doch gleich noch ein Glas Wasser.

Jan:

[1:33] Doch so gut, ja?

Dan:

[1:36] Ja, doch so gut. Ja, schon. Es ist im Grunde äh Birnen, also Bockbier mit ähm mit ein bisschen Fruchtsaft und äh Glühwein geworden.

Meine Güte. Äh das äh das hat was von Jackes, das Zeug zu trinken.

Jan:

[1:58] Ja, also das ist erstmal ein bisschen mutig, also.

Dan:

[2:02] Aber okay, ähm für äh für einen interessanten Podcast muss man dann eben Opfer bringen.

Jan:

[2:11] Da muss man auch mal ein interessantes Bier trinken.

Dan:

[2:14] Genau, ein interessantes Biertrinken, die ähm Erfindungen heute sind, aber hoffentlich fesseln da und was ist denn die erste, die wir uns heute vorstellen wirst.

Jan:

[2:25] Ja, ähm, ich weiß gar nicht, ob dir das klar ist, aber ich bin ja auch ein Erfinder,

Also es gibt tatsächlich beim deutschen Patent und Markenamt ein Patent, auf dem mein Name steht. Nicht nur mein Name, weil das war so ein äh Projekt an der Uni ähm muss ich ein bisschen ausholen, also,

Am Anfang war es eine Schnapsidee,

Wir waren alle ein bisschen betrunken und haben drüber nachgedacht, was wir für uns für eine Erfindung ausdenken, weil wir sollten so ein Musterpatentantrag ausfüllen,

und der Dozent hat gesagt, wenn das was taugt, dann wird das vielleicht sogar auch patentiert und er würde auch die Kosten übernehmen, beziehungsweise die Uni. Ähm und wir haben uns überlegt,

Ja, voll witzig. Lass mal einen Toaster machen, der Bilder äh toasten kann. Ähm,

aber eben nicht so, dass man da ein festes Bild hat, sondern dass man da sozusagen hm.

Dan:

[3:21] Nee, erzähl weiter.

Jan:

[3:23] Also ähm das also ein ein ähm Toaster, der sozusagen aus äh mehreren ja aus so einer Matrix aus äh Heizelementen besteht und der dann sozusagen Bitmaps

auftosten kann. Das war das ist äh die Erfindung. Und wir fanden die total witzig, weil also wir haben natürlich also das war für uns eine Schnapsidee, ne. Und dann haben wir die

Dann haben wir die halt ähm,

So vorgetragen und mussten auch die ganze Zeit aufpassen, dass wir uns nicht kaputtlachen dabei, weil wir es völlig lächerlich fanden. Ja und ähm der Dozent so, boah, das ist eine voll geile Idee, das das patentieren wir auf jeden Fall,

So kam es dann und das wurde so patentiert und seit zweitausendfünf sind wir, ich glaub zu fünft waren wir oder so,

Die Namen stehen da auch alle drin. Also man man wird dann immer als Erfinder da auch aufgeführt. Ähm,

Ja genau, unsere Namen stehen da alle drinnen, der Name des Dozenten und auch noch der Name des zuständigen Professors, der da überhaupt nichts mit zu tun hatte, weiter. Aber die werden eben alle als Erfinder darauf geführt,

Ja und äh so äh kommt es, dass ich eben ein äh Erfinder bin und wenn jetzt irgendjemand so ein Toaster ähm so bauen wollen würde, dann müsste er, wenn ich's richtig verstanden habe, mal bei uns äh durchklingeln, aber äh das ist jetzt

locker fünfzehn Jahre her, ist bisher endlich passiert. Vielleicht war die Idee doch nicht so geil, wie unser Dozent dachte.

Dan:

[4:43] Ja vielleicht äh mussten äh die äh Leute, die solche äh Toaster herstellen können, auch einfach mal Discotch and Lightment hören, um dann auf die Idee zu kommen. Ey, das produziere ich. Das Ding mache ich serienreif,

Jungs, ich mache euch.

Jan:

[4:58] Also wie gesagt, eigentlich ging's nur darum, dass man mal einmal so einen Patentantrag ähm ausfüllt, um mal zu gucken, wie das so geht und das soll so realistisch wie möglich sein und deswegen ja wurde halt angeregt, sich da irgendeinen Quatsch auszudenken und dann haben wir das gemacht und da

wurde irgendwie doch ein bisschen ernster genommen, als wir so äh geplant hatten. Wir verlinken das auf jeden Fall mal und dann könnt ihr selber mal gucken, ob ihr das vielleicht bauen wollt. Ich glaube, wir haben

Semester später oder so, haben wir sogar mal die Steuerung dafür programmiert, aber äh ob das noch existiert und auch noch lauffähig ist, da kann ich will jetzt meine Hand nicht für das Feuer legen.

Dan:

[5:33] Ja, aber heute kannst du das ja mit Mardoino oder einem äh Resperry Pai äh ganz schnell äh wieder.

Jan:

[5:40] Ja klar, also wir hatten damals das für einen,

so ein Mikrocontroller ähm gemacht und ähm das ist eigentlich ja ein Admino ist da glaube ich nicht so weit weg von, also aber gut, das ist alles tausend Jahre her und äh ja,

Mal sehen, äh vielleicht meldet sich ja hier ein interessierter äh Toasterproduzent, denn äh das wäre sehr spannend.

[6:04] So, meine meine andere Erfindung ist äh bisschen bisschen ernsthafter. Ähm, das ist der Elektromotor, ähm, den ich nämlich für,

eigentlich so

eines der faszinierendsten elektrischen Gerätehalde, die äh so erfunden worden sind, weil es einerseits ein sehr einfaches Prinzip ist und andererseits aber auch so diese

Grundprinzipien der Elektrizität und des Magnetismus so ein bisschen vereint und das ist einfach eine total faszinierende Geschichte,

und der ist auch schon sehr alt. Äh,

die Vorläufer, also die die ersten Versuche eines Elektromotors, diese Diabs gab's schon so siebzehnhundertfünfzig rum. Äh von einem Benedikt Tina Mönch interessanterweise.

[6:44] Und ähm ja und ab achtzehnhundertsiebenunddreißig hast du die ersten richtigen Motoren schon gehabt, was ja wirklich schon sehr lange ist und im Prinzip so ein bisschen

zeitgleich mit sage ich mal so der der Evolution der der Dampfloks so ein bisschen gelaufen ist ne? Also,

wenn man Strom ein bisschen geiler hätte erzeugen können und und äh so Oberleitungen und sowas. Wer weiß, ob's dann jemals Dampfloks gegeben hätte. Ähm,

Aber ich finde es jedenfalls äh eine sehr interessante Erfindung, die ja auch seit es sie gibt,

nie wieder aus der Mode gekommen ist. Man benutzt sie vielleicht dann mal äh mehr für dieses und und ähm mehr für jenes, aber ähm,

Wenn man sich heute eine eine Fertigungshalle anguckt, da läuft ja nichts ohne Elektromotoren

und ähm das geht dann ja auch bis hin, also jeder kennt diese Motoren, die sich halt einfach nur drehen, aber es gibt ja auch das Prinzip des Linie A Motors. Ähm.

Dan:

[7:39] Ja

Jan:

[7:40] Ganz bekanntes Beispiel sicherlich der Transrapid, wo man einfach mal dieses Konzept so ein bisschen ausgewalzt hat und versucht halt so 'ne ja ganze ganzes Bahnsystem darauf aufbauend zu machen

sehr spannend, was es da so alles gibt und auch ein sehr weites Feld, wofür man die so alles benutzt und ja, deswegen wollte ich das an dieser Stelle ein wenig hervortun. Was hast du denn so.

Dan:

[8:02] Ich habe so äh zuallererst mal einen anderen Motor, nämlich den Verbrennungsmotor,

Dem fände ich ähm auch eine sehr, sehr wichtige Erfindung ähm Elektromotoren äh sind klasse. Ähm Elektroautos fahren sich auch sehr, sehr gut, aber ähm,

Ab dreihundert Kilometern äh,

ähm macht ein kleiner Dacha äh jedem Tesla ähm mit Geschwindigkeit und Reichweite einfach mal.

Jan:

[8:35] Ja, das ist so.

Dan:

[8:37] Und ähm ja ähm jede Technologie hat ihre Anwendungsfelder, in denen sie besonders gut ist und äh ich glaube, äh dass der Verbrennungsmotor ähm der viel, viel besser ist als sein Ruf im äh,

noch äh für viele Jahrzehnte äh seinen berechtigten Platz haben wird, auch wenn ich glaube, dass tatsächlich sich die Mobilität äh im äh,

im städtischen Raum beziehungsweise für äh kürzere Reichweiten durch den Elektromotor weiter massiv verändern wird.

Jan:

[9:08] Also ich träume ja immer noch von den äh automatisierten Taxen, die man einfach rufen kann und dann fahren die einen irgendwohin und die sind natürlich elektrisch, ist dann auch egal, weil man will ja gar nicht so weit.

Dan:

[9:20] Ja, genau, also äh,

Verbrennungsmotor kommt dann ins Spiel, wenn äh lange Laufzeiten äh und äh lange konstante Leistung gefragt ist. Alles, was mit viel Beschleunigung und Bremsen zu tun hat, da ist der Elektromotor viel besser

aber das ist etwas, das ähm das kann man äh in einem Land, in dem äh,

naturwissenschaftliche leiden den Ton angeben äh leider nicht immer so leicht vermitteln.

Jan:

[9:50] Na

Gut, ich meine, das ein bisschen das Problem ist ja auch, dass äh ganz viele Länder also nicht nur Deutschland, sondern ganz viele Länder um uns rum ja auch schon gesagt haben, dass sie eigentlich so auf absehbare Zeit keine Verbrenner mehr zulassen werden. Das heißt ja, o

also ich glaube, der wird nie ganz tot gehen, der Verbrennungsmotor, aber irgendwann ist der Punkt, wo es sich einfach nicht mehr lohnt, neue Modelle auf den Markt zu bringen und der Punkt wird, denke ich mal, irgendwann kommen.

[10:35] Ich höre gerade gar nichts.

Dan:

[10:43] Da war mein WLAN für eine äh einige Sekunden weg. Ähm ja, also liebe Kinder, ähm boykottiert.

Jan:

[10:52] Ja, besser ist das.

Dan:

[10:54] Hast du in den letzten Sekunden etwas Weltbewegendes erzählt.

Jan:

[10:58] Neun, neun.

Dan:

[11:00] Sehr schön. Äh dann äh würde ich gerne zu meiner nächsten ähm äh Erfindung kommen, falls die Lücke nicht zu groß war und das wäre der Halbleiter,

Der Halbleiter ähm,

Liebe Kinder, äh ist äh eine ganz enorm wichtige Erfindung, auch wenn er sie äh in dieser Form selten kennt. Äh,

auch bekannt als Transistor ist äh das kleinste Bauteil in einem äh,

in einem Chip und zwar mit Chip ist hier gemeint, der Prozessor. Das heißt in euren äh Smartphones ähm,

Stecktechnologie, die ohne den Halbleiter nicht denkbar wäre. Also ohne Halbleiter, keine elektronische Datenverarbeitung, ohne elektronische Datenverarbeitung kein Internet.

Ohne Internet keine Ticktockfilter, also liebe Kinder, wenn ihr wenn ihr ähm

wenn ihr ein Selfie äh gerade geschossen habt, dass äh euch künstlich verschönert habt, äh dankt äh dank den Göttern des Halbleiters, dass äh dass das was geworden ist, denn äh

ohne das müsstet ihr in den Spiegel gucken und würdet sehen, wie ihr wirklich ausseht. Und dafür müsst ihr ähm müsst ihr dem Halbleiter danken.

Jan:

[12:23] Ja. Also ich glaube, man kann das sogar so sehr verallgemeinern, dass man sagen kann, es gibt eigentlich überhaupt kein technisches Gerät mehr, zumindest keins, was mit Strom irgendwie geht, wo man nicht in irgendeiner Weise Halbleiter verbaut hat.

Dan:

[12:34] Ja, dass dass es.

Jan:

[12:36] Die alte, die alte Glühbirne vielleicht noch, aber benutzt ja auch keiner mehr.

Dan:

[12:41] Ja, aber ganz äh ja, also die ähm es gibt vielleicht noch ähm Spezialbauteile, die für ähm,

für Nostalgiker unseres Formats äh geeignet sind, aber ansonsten ähm äh hat,

hat der äh Halbleiter die Welt erobert. Ich glaube, das kann man safe sagen,

In diesem Sinne, kommen wir zu überbewertet und unterbewertet und redaktionelle Anmerkungen,

peinliches Schweigen äh kommt davon, dass ich mal wieder die Verbindung verliere. Danke o2 online. Fangen wir an, Jan, was ist dein erstes.

Jan:

[13:22] Ja, als erstes habe ich die LED.

Dan:

[13:27] Unterbewertet, die LED ist äh eine ganz großartige Erfindung. Ich kann mich noch erinnern, dass man LEDs im Konradkatalog bestellt hat für fünfzig Pfennig das Stück,

Ähm das war äh das war eine total tolle Technologie. Mein Papa hat mir seinerzeit noch beigebracht, wie man die äh den äh äh Widerstand, der immer ganz wichtig ist, ähm bei einer LED äh an das eine Beinchen anblütet,

weil sonst hier die LED durchschmort, ähm großartige Idee und man muss sich einmal vorstellen, die LED ähm,

dazu geführt, dass das Ganze äh Manöver über den Umweg der Energiesparlampe, den Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen, voll in die Hose.

Jan:

[14:10] Ja. Ja, genau.

Dan:

[14:13] Dazu muss man wissen, die äh die ganz normale Glühlampe gegen die absolut gar nichts spricht. Ähm wurde ja ähm wurde ja, war es Anfang der Zweitausender,

Klimakiller, ja, also es ist auf jeden Fall schon eine ganze Weile her, wurde zum Klimakiller Nummer eins erklärt. Ich glaube, Sigmar Gabriel hat damals auch eine ganz gewichtige Rolle gespielt. Ähm dass ähm.

[14:39] Und ja,

Und wer steckte hinter dieser politischen Kampagne, um äh Glühlampen Stück für Stück zu verbieten natürlich die Hersteller von Glühlampen, die lieber äh,

gebogene Leuchtstockohren bekannt als Energiesparlampen verkauft haben, sauteure Dinger, hochgiftiger Sondermüll, Quecksilberschleudern, äh die äh die du nur äh,

mit großem, großem Aufwand sicher entsorgen konntest, Klammer auf äh,

wogegen äh eine ganz normale Glühlampe vielleicht deutlich mehr äh Strom verbraucht und damit auch zu mehr CO zwei Ausstoß beiträgt, aber halt äh nicht äh

ganze Ökosysteme vergiftet, wenn sie zerschlagen irgendwo in der Ecke lie.

So, also ähm haben die äh großen europäischen äh äh Glühlampenhersteller, beziehungsweise Lampenhersteller, ähm die ähm,

die EU-Kommission so lange bearbeitet, bis sie das Verbot bekommen haben und den Verbrauchern diese sündhaft teuren,

auch ein grauenhaftes Licht ausstrahlenden äh.

Jan:

[15:53] Wenn man, wenn man Pech hatte, brauchten sie auch fünf Minuten, bis sie überhaupt erstmal ordentliches Licht gemacht haben, also ordentlich im Sinne von Helligkeit, von der Farbe mal ganz zu schweigen.

Dan:

[16:02] Ja. So, also waren sie soweit und ja und nur kurze Zeit später äh,

Traten dann äh die

Ja, es sind ja keine Glühbirnen mehr im strengen äh Wortsinne, aber traten dann die LED Leuchtmittel ihren Siegeszug an. Und ich weiß, die LED hat uns ähm,

viele, viele geschmacklose äh beleuchtete Sofas bei Pokodomäne beschert, aber das ist es wert.

Das ist absolut wert.

Jan:

[16:38] Ja, also ich äh.

Dan:

[16:39] Und wir haben wieder ähm sehr, sehr preisgünstige Leuchtmittel,

Und die sind auch noch sehr energiesparend, also und ähm dieser dieser ähm äh dieser äh dieser Plan sich über den Umweg der Politik auf Kosten der Verbraucher ordentlich Geld in die Tasche zu stecken, ist damit gescheitert.

Jan:

[16:57] Ja. Und sie machen da auch, sie machen auch ordentliches Licht. Also das darf man auch nicht vergessen. Und äh,

In diesem Sinn schließe mich äh deiner Auffassung voll und ganz an. Möchte noch anmerken, LED ist ja auch ähm ist ja eigentlich auch noch viel mehr,

mittlerweile hat es besteht ja jeder Handy Bildschirm aus Millionen und abermillionen von LED, also das sind ja es gibt ja diese Olet-Bildschirm mittlerweile,

selbst da ähm sind es einfach nur ganz ganz viele LED nebeneinander. Das finde ich schon also auch sehr spannend und das sind ja das sind eigentlich so die besten Displays, die man im Augenblick kaufen kann.

Dan:

[17:33] Kleines unnützes Wissen am Rande. LED steht für lichtimitierende Idiote,

Damit könnt ihr bei der nächsten Party nach äh dem äh fünfzigsten Lokdown, wenn wir endlich wieder uns im Real Life treffen dürfen beim Party Small Talk richtig auftrumpfen.

Jan:

[17:50] Ja, es kommt gut an, wenn man das will, wusstet ihr schon, dass LEDler lichtemitierende Niola heißt.

Dan:

[17:56] Ja

Jan:

[17:57] Kracher.

Dan:

[17:59] Muss man erstmal wissen. Was hast du als nicht.

Jan:

[18:02] Ähm meine nächste Erfindung ist ein bisschen älter, nämlich das Rad.

Dan:

[18:07] Das Rad. Oh.

Ich sag mal überbewertet, nicht weil's 'ne schlechte Erfindung wäre ganz im Gegenteil ist eine genial einfache Erfindung,

ähm und wie genial sie ist, erkennt man daran, dass es sogar Kulturen gegeben hat, die ohne auskommen mussten, weil sie es nie erfunden hatten. Ähm,

aber ähm wird halt viel zu häufig bemüht, um ähm so eine typische ähm Erfindung äh zu ähm illustrieren. Insofern sage ich mal überschätzt.

Jan:

[18:41] Okay, kann man kann man so sehen, würde ich sagen, oh ist okay, sage ich auch. Äh meine nächste Erfüllung wäre der Revolver.

Dan:

[18:52] Der Revolver Samuel god created Man Samial Cold Made made im Equal. Ähm ja,

Also Revolver finde ich spannend. Äh es ist, es war natürlich die erste ähm massentaugliche, mehrschüssige Handfeuerwaffe,

und hat natürlich ähm das Gewaltpotential äh also die Möglichkeit äh sich mit Gewalt zu verteidigen, demokratisiert,

Insofern ähm,

finde ich wahnsinnig unterschätzt, weil die ähm weil die Debatte um Waffen ja natürlich immer zu viel zu emotional geführt wird, sowohl von Befürwortern als auch von Gegnern,

ähm wir ähm ich glaube ähm die ähm,

Idilisation, wie wir sie kennen, hätte sich nicht so entwickelt, wenn nicht zu einem bestimmten,

Zeitraum früher, die ähm Menschen einfach drauf verzichtet haben,

angefangen haben, darauf verzichtet, sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen, weil die Möglichkeit bestand, dass dann mein Gegenüber ein Revolver hat und äh mir die Birne wegschießt, wenn ich den Knüppel raushole, das ist äh,

und ich glaube wegen solcher Effekte wird der Revolver untersch.

Jan:

[20:07] Ich glaube es gibt sogar richtig Untersuchungen darüber ähm wie mordlustig die Gesellschaft so zum Beispiel im Mittelalter war und wie das dann, je mehr Feuerwaffen es gab, immer weniger wurde. Ähm,

Ob das jetzt der einzige Grund ist, einmal dahingestellt, aber das ist auch ein interessante,

interessante Entwicklung halt auf jeden Fall.

Dan:

[20:28] Ja, es ist immer ein bisschen sch,

die die Eigen zur Gewalt und die der Zugang zu Waffen, da gibt's überhaupt keine Korrelation weder in der einen oder in der anderen Richtung. Ich stell's mir nur gerne vor, dass äh ähm

in einer Gesellschaft, in der jeder eine Knarre haben kann, äh dass äh dass dass da die Leute einfach vernünftiger miteinander umgehen, weil sie halt wissen, äh ähm,

Ja, wenn wenn ich zu weit eskaliere, dann gibt's halt eine Kugel.

Jan:

[20:53] Ja. Okay ähm die nächste Erfindung ist die Glasherstellung.

Dan:

[21:01] Die Glasherstellung ähm ja, man man nimmt's einfach so für gegeben hin, ne. Wir sitzen in,

in gut belüfteten, hellen Räumen äh und das wäre alles nicht möglich, ohne die Glasherstellung. Und übrigens, das,

Das technologische Wunder, das äh moderne Fenster sowieso sind. Insofern äh unterschätzt. Also,

Wobei natürlich voll verglaste Bauten äh die Hölle sind,

Aber äh das das führte jetzt zu.

Jan:

[21:34] Jede Erfindung führt auch immer zu gewissen Irrwegen, das ist ja nun mal auch so. Ähm dann habe ich die Mundharmonika.

Dan:

[21:44] Die Mundharmonika. Da habe ich gleich einen Film äh vor Augen.

Jan:

[21:51] Okay, welcher das muss sein könnte.

Dan:

[21:53] Wobei ich ich ja genau ich sag mal unterschätzt, weil ich persönlich gar keinen großen Bezug zum Montamonikas habe.

Jan:

[22:04] Ich eigentlich auch nicht, aber ich äh also ich wollte irgendein Musikinstrument in dieser Liste haben und dann habe ich so überlegt, was sind mal so irgendwie was Interessantes

und ich finde die Mundharmonika eigentlich interessant, weil sie glaube ich einerseits relativ einfach zu erlernen ist. Und andererseits, du kannst sie auch echt

überall mit hinnehmen. Also es ist ja bevor es so Sachen wie MP3 Player, Walkman und haste nicht gesehen äh gab. Gab's ja nicht so viele Möglichkeiten, dass man immer und überall mal ein bisschen Musik machen konnte und ich glaube, da war so eine Mundharmonika schon ein ziemlicher Trumpf.

Dan:

[22:36] Ja und auf jeden Fall deutlich ähm angenehmer als die sogenannte.

Jan:

[22:42] Ja, okay. Ja. Genau, also insofern würde ich die äh Mutter Monika als unterschätztes Musikinstrument ähm einstufen, auch wenn ich nicht so genau weiß, ob's nicht heute noch wirklich so ihren Platz hat.

[22:59] Ja, äh die nächste Erfindung, äh die ich habe, ist der Kunstdüger.

Dan:

[23:04] Kunstdünger, gnadenlos unterschätzt, äh alle rennen zum Biomarkt, ähm äh und wollen ähm ähm,

Lebensmittel haben, die mit möglichst großen Ressourcenaufwand auf möglichst ähm ineffizient genutzten Flächen angebaut werden, ähm,

aber was wir bei einer immer mehr wachsenden Weltbevölkerung brauchen ist ähm natürlich äh

mehr Nahrung, die auf immer kleiner werdenden Eckern immer äh effizienter angebaut wird. Und äh Kunstdünger nehmen Insektizidnissen

ist eine absolute Säule, ähm die der grünen Revolution, die dafür gesorgt hat, dass äh dass wir,

heute mehr Menschen ernähren können, als wir es uns vor äh wenigen Jahrzehnten in unseren Künsten träumen hätten, vorstellen können,

Also äh Kunstdünger äh wäre eigentlich ein sehr gutes Hauptthema für diese Erfolge gewes.

Jan:

[24:08] Ähm ich möchte noch hinzufügen, also nicht so nicht nur so, dass wir viel mehr Menschen ernähren können, als jemals zuvor. Es ist auch so, dass wir ähm,

zumindest die Möglichkeit haben, dass wir wesentlich weniger Hungersnöte haben und das liegt eben auch an genau solchen Werkzeugen wie wie Kunstdünger und natürlich auch auch Pestiziden und so weiter. Also das, dass wir äh es gibt diese,

Seit Jahrtausenden immer da gewesene Gefahr, dass wir vielleicht nächstes Jahr äh irgendwie schlechte Ernte haben und alle verhungern müssen, die gibt es heute einfach nicht mehr und das ist kein Zufall, sondern das ist Technologie und das ist ganz im Wesentlichen auch Kunstdünger.

Dan:

[24:46] Also Fortschritt ist, wenn äh wenn Übergewicht zu einer Armutskrankheit wird.

Jan:

[24:52] Ja dazu passt auch meine nächste, das ist nämlich der Kühlschrank.

Dan:

[24:57] Der Kühlschrank äh,

da überschneiden wir uns, den habe ich auch auf der Liste. Ähm also ich halte den Kühlschrank für vollkommen unterschätzt, also äh Lebensmittellang haltbar machen. Also sprich,

das Leben äh

von einfach allen Menschen quer durch die Bank einfach mal besser machen, weil sie entweder äh Chicken Muggets oder Homer, je nachdem, was sie gerade essen wollen und essen können und sich leisten können. Ah, dass sie das einfach ähm

über einen viel längeren Zeitraum als unter natürlichen Umständen sicher genießen können. Das ist der große Verdienst der Erfinder des Kühlschranks kann gar nicht hoch genug geschätzt werden.

Jan:

[25:37] Mhm. Ähm hast du mal die Serie die Dinos geguckt?

Dan:

[25:42] Bin da, wer noch? Diese Dinos.

Jan:

[25:46] Genau und da äh da gibt es ähm die feiern ja nicht Weihnachten, sondern die feiern echt das Eisschrankfest. Die feiern ähm die Erfindung des

also in dem Fall eher Eisschrank als Kühlschrank, aber die feiern diese Erfindung sozusagen, als die Geburt ihrer Zivilisation. Als ich die Folge

mal gesehen habt, da wurde mir überhaupt erst richtig klar, was für eine geile Sache eigentlich so ein Kühlschrank ist, weil ein bisschen ist es halt wirklich so.

Dan:

[26:13] Also absolut, dass du ähm

dass du dich auch vielfältig und gesund ernähren kannst, dass du ähm selbst im fiesesten Hochsommer ähm frisches Obst, frisches Gemüse äh haben kannst, ohne dass es ähm,

Auf die Schnelle, auf die schnelle, äh, hektisch hektisch äh vom Feld, auf deinen Teller äh gebracht wird, sondern weil es Kühlketten gibt, auch mal ein paar Tage länger unterwegs sein kann. Das ist äh das ist.

Jan:

[26:42] Denk mal an Fleisch, ich mein ne, früher musste man das entweder pökeln oder räuchern oder alles beides oder hast du nicht gesehen mit veranstalten aber einfach so frisches Fleisch. Wie lange konntest denn das aufheben? Das muss es im Grunde genommen sofort essen, wenn das äh

Mammut erlegt war, dann musste es jetzt erstmal Fleisch geben.

Dan:

[26:59] Ja, dann lief die Ohren.

Jan:

[27:00] Genau,

Ja, also sofern sehe ich auch so absolut unterschätzte Erfindung ähm bei der nächsten, denke ich, sind wir uns auch einigermaßen einig, das wäre das Bier.

Dan:

[27:12] Ja natürlich, also ähm Bier ist natürlich ähm äh eine sehr, sehr wichtige Erfindung.

Das merkt man schon daran, was so was Bier für äh Gruppen tut, in denen wir getrunken wird. Also,

soziologisch und technologisch mitteltechnologisch äh eine Offenbarung.

Jan:

[27:33] Äh ich habe gestern ähm übrigens so ein Online-Bier-Tasting gemacht. Da hat der ähm äh der äh Herr Biersome jede der da durchgeführt hat. Auch nochmal kurz ähm,

erzählt, dass jetzt kürzlich in Ägypten eine äh die älteste Massenbrauerei der Welt entdeckt worden ist, die irgendwie sowas wie,

fünftausend Jahre oder so alt ist und die konnte auf Schlag, also,

an einem Tag oder so in einem Braugang ähm zwei äh dreiundzwanzigtausend Liter Bier machen,

in Tonkrügen. Also ähm das äh ist äh beeindruckend, sage ich mal.

Dan:

[28:15] Und stellst stell dir mal vor, die hat einen Kühlschran.

Jan:

[28:17] Ja. Okay, ähm ja, beim Bier sind wir uns also erwartungsgemäß äh einig. Äh die nächste Erfindung ist das Smartphone.

Dan:

[28:31] Das ist Smartphone. Ich würde sehr gerne für überschätzt halten, beschäftige mich ja selbst viel zu viel damit, aber das äh das trifft's leider nicht. Ähm das äh äh das Smartphone ist ja eins dieser Dinge ähm,

die ähm ja die,

unseren Alltag so richtig transformiert haben. Ich meine, wir wir können uns ja noch grob an ein Leben vor dem Smartphone erinnern, als man nach Hause gehen musste, wenn's dunkel wurde.

Jan:

[29:00] Na ja, gut.

Dan:

[29:04] Ich meine damals in den frühen Neunzigern.

Jan:

[29:10] Ja, also das Smartphone gibt's noch nicht so lange, das ist äh.

Dan:

[29:13] Das Smartphone gibt's äh ja seit den seit Mitte der Zweitausender.

Aber das muss man sich auch mal reinziehen. Ähm das hat in den letzten fünfzehn Jahren einfach mal ähm unsere Kultur komplett transformiert.

Jan:

[29:28] Ja, ich würde sogar sagen, gar nicht die letzten fünfzehn, sondern eher so die letzten zehn bis zwölf, weil da hatte ja längst nicht jeder eins am Anfang. Ich glaube, mein Ernst erstens äh Smartphone habe ich auch erst so zweitausendzehn oder sogar, vielleicht zweitausendneun,

Ne, also das ist ja auch nicht so, dass jeder auf Schlacht das denn gleich hatte, aber ab da äh wirklich hat das ziemlich viel äh geändert, ja. Absolut,

Ähm genau, deswegen sage ich auch äh durchaus unterschätzt ähm,

und man macht sich das heute eigentlich auch viel zu selten klar, wie eigentlich das damals ohne so ausgesehen hat. Äh meine nächste und ähm eine letzte Erfindung in dieser Reihe ist die Schiffsschraube.

Dan:

[30:08] Schiffsschraube,

Natürlich äh äh gnadenlos unterschätzt, denn äh ohne Schiffsschraube hätten wir ja gar nicht den internationalen Seeverkehr, der heutzutage die Grundlage äh ähm unseres äh guten Lebens ist.

Jan:

[30:24] Richtig. Wir hätten auch scheiß langsame Schiffe, also egal für was, ähm.

Dan:

[30:31] Ja

Scheiß ineffiziente Schiffe, wenn sie genauso schnell wären, weil sie einfach viel zu viel Energie bräuchten, um auf die gleiche Geschwindigkeit zu kommen.

Jan:

[30:43] Obwohl, es gibt den ja, es gibt inzwischen ja auch so Antriebe wie den Jetantrieb. Ich weiß nicht, ob das auch was für große Schiffe ist, aber auf jeden Fall ähm.

Dan:

[30:53] Wenn da was für große Schiffe wäre, würde man sie damit bauen.

Jan:

[30:56] Ja, ja, ich, ja, ich denke mal auch, äh ja.

Dan:

[31:03] Good. Vielen Dank.

Jan:

[31:04] Das wäre das wäre meine Liste, denn äh hau mal raus.

Dan:

[31:09] So, ich habe auch zehn äh und bin äh noch lange nicht am Ende, wenn ich diese Liste durch habe. Wir werden definitiv eine zweite äh Folge zum Thema.

Jan:

[31:16] Ja, das glaube ich auch.

Dan:

[31:18] Meine erste Erfindung ist der Stahl.

Jan:

[31:23] Ja ähm bestimmt unterschätzt. Ähm auch da macht man sich vielleicht nicht so sehr klar, was,

Stahl alles angestellt wird, auch heute noch. Ähm der, also in seiner Bedeutung hat er vielleicht ein bisschen abgenommen in in der Hinsicht, dass wir hierzulande nun, glaube, mittlerweile so gut wie gar keinen Stahl mehr mal ein bisschen schon noch, aber,

Ähm,

Trotzdem, also alles was so an an äh Häusern gebaut wird, das geht immer noch nicht ohne Stahl und äh auch Maschinenbau und mach alles möglich, tausend Sachen. Stahl auf jeden Fall unterschätzt.

Dan:

[31:57] Absolut schließe mich an. Der Dynamo.

Jan:

[32:04] Ja, das ist ja es.

Dan:

[32:06] Oder Generator.

Jan:

[32:07] Genau, also würde ich auch sagen, unterschätzt, das ist ja im Prinzip nur die die Umkehrung des Elektromotors vom Prinzip her und sind auch entsprechend zu ähnlichen äh sind so in einem Rutsch erfunden worden damals

was kein Zufall ist und auch Dynamo finde ich genauso genial wie Elektromotor.

Dan:

[32:26] Kann ich mich noch voll umfänglich anschließen. Eine der wenigen äh,

Großindustriellen äh Restbestände in Berlin, hier in der Nähe von mir ist ja tatsächlich das äh,

Dynamo Werk von Siemens, wo noch Großgeneratoren für Kraftwerksprojekte hergestellt werden und dann auch dem äh äh Charlottenburger Verbindungskanal verschifft werden.

Jan:

[32:50] Ach guck, ja. Das wäre dann auch ein ein uralter Standort, ne?

Dan:

[32:55] Ja natürlich und ähm das ist ähm ist natürlich auch so ähm äh zwischen äh ähm,

zwischen den ganzen äh politischen und medialen äh ähm,

nicht so wertschöpfenden äh Betrieben einer der wenigen Leuchttürm.

Mein nächste, meine nächste Erfindung ist das Zahnrad.

Jan:

[33:26] Ähm auch heute noch äh schon von Wichtigkeit, aber ich sage mal überschätzt, weil's eigentlich als Erfindung vielleicht doch ein bisschen trivial ist, oder.

Dan:

[33:42] Ja, kann man so sagen, aber steckt auch überall drin in jeder elektrischen Zahnbürste muss ich mindestens ein Zahnrad befinden.

Jan:

[33:54] Ja ja, ich sage ja, also es ist auf jeden Fall noch lange nicht äh noch lange nicht unbedeutend, aber es ist irgendwie als auch keine alt, gut okay, sage mal, wenn man so ein Uhrwerk hat, ne? Wenn's immer feiner wird und so, das ist schon alles sehr beeindruckend,

aber so vom Prinzip her finde ich es jetzt doch eine sehr äh profane Sache.

Dan:

[34:13] Apropos warte Sachen, Beton.

Jan:

[34:16] Beton ist der absolut äh wichtige und äh darum sicherlich auch unterschätzte Erfindung ähm ist natürlich auch irgendwo profan, aber,

Na ja war halt trotzdem nicht immer da, ne?

Dan:

[34:33] Ja, das ist warm. Beton ähm.

Also sehr viel von dem Leben, dass ähm man heute führt. Also auch wenn's sehr, sehr ökofreundlich ist, wäre ohne Beton nicht denkbar.

Meine nächste Erfindung der Schiffscontainer,

Komm, ich muss den irgendwie.

Jan:

[34:59] Logisch. Ähm, nee, auf jeden Fall

unterschätzt, da haben wir ja auch das ist dann jetzt die dritte Folge, in der wir über Schiffscontainer reden und insofern das alleine zeigt ja schon äh so hat ist auf jeden Fall unterschätzt, völlig klar.

Dan:

[35:16] Ja, ich meine, dass äh dass man ähm dass man Güter in äh in einem Behältnis transportiert, dass einfach aufm aufm

auf der Eisenbahn, auf dem LKW, auf dem Schiff,

gleichermaßen transportiert werden kann und nur mit einem Kran mal schnell von links nach rechts gesetzt werden muss, um um den Modus zu wechseln. Das

wenn man's dann weiß, scheint das so offensichtlich, aber das war es offensichtlich nicht. Und es gab irgendeinen Typen, der dann auf die Idee gekommen ist, hey, genau das machen wir und das ist wirklich wirklich beeindruck.

Jan:

[35:48] Ja, eine super Erfindung.

Dan:

[35:51] Ja die die tollsten Erfindungen sehen hinterher so offensichtlich aus.

Jan:

[35:55] Ja, na ja.

Dan:

[36:00] Meine nächste Erfindung ist ähm ist so richtig speziell und zwar die archemedische Schraube.

Jan:

[36:05] Ist gibt es.

Dan:

[36:11] Wollen wir den lieben Kindern erstmal erklären, was das ist.

Jan:

[36:13] Also es ist ja, das ist so im Prinzip so eine Förderschnecke, ne? Ja und wenn du da dran genau dann da dran drehst, dann kannst du darüber Wasser hochpumpen. Aber wird das irgendwo heutzutage so eingesetzt.

Dan:

[36:28] Ja tatsächlich in der in der Entwässerung ganz besonders, wenn du sehr viel äh Krempel im Wasser hast.

Jan:

[36:33] Ja gut für so Pumpen, ja.

Dan:

[36:36] Ja und äh ich meine ohne die archimedische Schraube wäre halt das Niltal nie so fruchtbar geworden, wie es heute ist, weil sonst das ganze Wasser einfach den Nil runter äh bei Alexandria ins Mittelmeer geflossen wäre und Schluss damit. Aber nein,

die äh die archimetische Schraube wurde irgendwann erfunden, wahrscheinlich nicht von Archimedes selber und äh damit haben sie dann äh,

Wasser hochpumpen können und das mit dem hochgepumpten Wasser ihre kleinen Felder dargestellt und ähm ihre Bevölkerung ernähr.

Jan:

[37:11] Oder in die.

Dan:

[37:12] Freund sagtest, Bier gebraut.

Jan:

[37:15] Ja

Dan:

[37:19] Also ähm nicht zu unterschätz.

Jan:

[37:21] Okay, also dann dann sage ich mal, dann sage ich mal unterschätzt, weil wahrscheinlich für äh die Entwicklung der Zivilisation insgesamt bedeutsam. Einerseits und andererseits eben auch heute noch durchaus äh eine gebräuchliche Geschichte.

Dan:

[37:38] Also in der Kläranlage benutzt man die gerne noch,

Ne, weil weil so wenn so eine ganze äh wenn so eine ganze verklebte Toilettenpapierrolle im Wasser schwimmt, ähm keine archemethische Schraube immer noch am besten damit umgehen. Meine nächste Erfindung für dich. Der Ultraschall.

Oder besser gesagt die Anwendung des Ultraschalls.

Jan:

[38:00] Okay, ja, weil Schall hat man ja also nicht so wirklich erfunden, sondern nur gefunden. Ja, ähm ja, spannend,

Aber da sage ich jetzt doch mal überschätzt, weil,

Ja, ich meine, da kannst du jede Form von von irgendwelchen äh äh Strahlen, Wellen nehmen, die so besondere Eigenschaften haben, die man dann für irgendwas verwenden kann

das sticht jetzt für mich Ultraschall nicht besonders raus. Also hat sicherlich äh seine segensreichen Wirkungen, aber ja.

Dan:

[38:33] Ich habe, ich habe auch so gedacht, bis ich dann das erste Ultraschallbild meiner Tochter gesehen.

Jan:

[38:38] Ja okay, das äh ja okay, das ist kann ich äh nachvollziehen.

Dan:

[38:43] Gut. Meine nächste Erfindung können wir skippen. Das ist nämlich der Kühlschrank und ähm die und dann habe ich für dich mal etwas äh exotischeres und zwar das Tamagotchi.

Jan:

[38:56] Äh sage ich überschätzt, ich hatte aber auch nie eins, vielleicht kann ich das auch nicht beurteilen. Ich habe es nie so richtig verstanden und das tue ich auch bis heute nicht.

Dan:

[39:09] Ich auch nicht, aber ähm es war es war wahrscheinlich der Wegbereiter der Schlumpfbärenspiele.

Jan:

[39:14] Ja, ist das jetzt ist das hier so gut.

Dan:

[39:16] Davon,

Ja, so die Frage ist nicht, ob's gut ist. Die Frage ist, wie einflussreich es war und ob es da in dem Verhältnis dazu ähm nicht vielleicht ähm vergessen unterschätzt oder überschätzt wird. So habe ich ihn zumindest immer unsere Fragest.

Jan:

[39:31] Ja ist ja auch richtig ähm ja weiß ich trotzdem ähm.

Dan:

[39:37] Gut finden muss man's wirklich nicht.

Jan:

[39:39] Aber musste man da irgendwas kaufen, um um das Feed, also es war doch nicht so.

Dan:

[39:44] Nee, aber das äh das ist die, da eine ganze ähm Aufmerksamkeit über eine sehr langen Zeitraum mit immer wieder neuen äh äh psychologischen Reizen gebund.

Jan:

[39:55] Glaube das war auch so ein bisschen der Grund, warum ich das nie verstanden habe, warum man sowas haben will. Aber okay.

Dan:

[40:01] Damit kommen wir zu meiner letzten ähm äh Erfindung und das ist die Kaffeemaschine.

Jan:

[40:09] Ja ähm natürlich überschätzt, also ich äh mache mir Kaffee seit eh und je eigentlich immer nur äh handgefiltert und,

verstehe sie den Sinn einer Kaffeemaschine nicht so richtig, ehrlich gesagt. Also es sei denn natürlich man möchte durchgängig irgendwie warmen Kaffee haben und das soll da dann durchlaufen und dann steht es da und wird die ganze Zeit gewärmt und so,

aber da wäre meine Alternative, glaube ich, auch eher eine Thermoskanne. Also ich halte eine Kaffeemaschine als solches für überschätzt.

Dan:

[40:41] Da haben wir einen schönen Dissens. Äh ich eine funktionierende Gesellschaft kann leider nicht ohne Bürokratie funktionieren und eine Bürokratie kann ich ohne Kaffeemaschinen funktionieren. Deswegen halte ich ähm Kaffeemaschinen für gnadenlos unterschätzt.

Jan:

[40:56] Aber da würde es der Kaffeevollautomat doch auch tun.

Dan:

[41:01] Ja, der ist ja auch eine Art von Kaffee.

Jan:

[41:03] Ja, aber nein, das ist schon etwas finde ich. Also das ist dann schon noch eine eine Liga für sich. Äh aber gut okay. In dem Sinn kann ich das äh schon auch irgendwo unterschreiben, aber ich sage, ich bleibe trotzdem bei überschätzt.

Dan:

[41:19] Na ja, dann werden wir heute wohl nicht mehr zusammenfinden und damit Prost.

Jan:

[41:20] Nicht beim Kaffee, Prost.