Verpackungen (S4E1)

  
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PROST! Von der Streichholzschachtel bis zum Seecontainer füllen wir das Thema Verpackungen mit Leben.


Themen und Stichworte dieser Folge

0:00:00 Prost

0:00:41 5,0 Original

0:01:16 5,0 Export

0:01:45 Konservendose

0:04:06 Plastiktüte

0:08:20 Umzugskisten

0:10:51 30er-Kiste Bier

0:14:57 Bananenkiste

0:16:13 DIN-Kleinladungsträger

0:20:00 Luftpolsterfolie

0:20:41 5-Liter-Faß

0:21:29 PET-Flasche

0:23:57 Europoolpalette

0:26:24 ISO-Container

0:30:32 Rollkoffer

0:32:44 Chips-Tüte

0:35:55 Trinkpäckchen

0:37:51 Eierkarton

0:39:22 Briefumschlag

0:40:57 Streichholzschachtel

0:43:16 Bag-in-Box

0:44:48 Seecontainer

0:44:58 Bierdose

0:48:07 Geschenkpapier

0:49:39 Chipstüte

0:49:49 Senftube

0:51:06 Tubenschlüssel

0:52:30 Glasflasche


Seid keine Camper. Lasst uns in den Kommentaren wissen, was Ihr von den Themen haltet, die wir heute besprochen haben.

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Selbstredend freuen wir uns über vergebene Sterne auf Apple Podcasts und zugehörige Rezensionen.


Und hier ist das Transkript.

Prost

Jan:
[0:15]Prost.

Dan:
[0:17]Prost.

Jan:
[0:18]Ja, das klang ja ähm aufschlussreich Synchron grade. Ähm der Squat in Lightnent. Heute begeben wir uns in die wunderbare und weite Welt der Verpackungen. Ähm.

Dan:
[0:31]Yo

Jan:
[0:32]Ich freue mich sehr auf diese Folge.
Vorher äh die übliche Getränkefrage, was gibt's denn bei dir.

5,0 Original

https://www.5-0-original.de/

Dan:
[0:41]Also bei mir gibt's heute mal wieder ganz ähm unspektakulär fünf Komma null Original, aber in einer neuen Verpackung,
Die ähm die Jungs von der fünf Punkt
Komma null äh Biervertriebs GmbH aus Braunschweig haben nämlich ihre Bierdose ein klein wenig. Ähm sieht immer noch schön billig aus, aber immerhin ist die Typographie nicht mehr ganz so Augenkrebserregend wie vorher.

Jan:
[1:11]Okay, ähm also ich sagte eben schon, als Klang ja äh verblüffende Synchron, weil ich trinke heute auch fünf Komma null Origin,

5,0 Export

https://www.5-0-original.de/export

[1:20]allerdings nicht das Pilz, sondern das Export, also das Rote und ähm ich glaube, das ist noch die alte Verpackung. Ähm ich hab's ehrlich gesagt lange nicht getrunken, weil Festival lange her und so. Ähm,
Komm mir aber vor wie die Alte,
Ja okay, das wäre also die Getränkefrage. Ähm jetzt zum Thema äh des heutigen Podcasts, nämlich Verpackungen. Und da bin ich mal gespannt ähm was du uns da jetzt vorstellst.

Konservendose

https://de.wikipedia.org/wiki/Konservendose

Dan:
[1:51]Ja, ich trinke Bier aus der Dose und entsprechend habe ich als mein erstes Thema die Konservendose.

Jan:
[1:57]Ja

Dan:
[1:59]Ja, die Konservendose ist einer der revolutionärsten Verpackungen, äh die wir so kennen, wurde ähm
Zuerst tatsächlich unter äh meinem Hörer und staunen nach Poleon entwickelt
Also die ersten Vorläufer davon um damals natürlich der Krieg ist der Vater aller Dinge ähm Rationen für Soldaten haltbar zu machen.

Jan:
[2:24]Macht absolut Sinn.

Dan:
[2:25]Und äh ja, entwickelt sich ständig weiter, ne? Wir äh wir zwei alten Männer erinnern uns ja sicherlich, dass es früher üblich war, äh ein immer ein Dosenöffner im Hause haben zu müssen
Inzwischen sind praktisch alle Konservendosen, die man äh kaufen kann ähm zum Aufreißen.

Jan:
[2:45]Sekunde, aber dieser Aufreißer, der bricht ständig ab, also man muss eigentlich immer noch einen Dosenöffner haben.

Dan:
[2:52]Ja, also ähm aber.

Jan:
[2:55]FR-Mann hat einen.

Dan:
[2:56]Dass es wahr, die Konservendose ist da auch noch nicht so perfektioniert wie zum Beispiel die Bierdose, zu der wir sicher später nochmal kommen.

Jan:
[3:06]Könnte sein.

Dan:
[3:07]Ja und ähm aber grundsätzlich ähm ist es schon,
Ziemlich genial, dass ähm dass es eine Verpackung gibt, in der ich Lebensmittel über Jahrzehnte,
vor Umwelteinflüssen geschützt, haltbar aufbewahren kann, um sie dann ähm,
um sie dann ohne Werkzeug ähm wenn alles glatt geht, öffnen zu können. Das äh das ist
Ein so gigantischer Fortschritt gegenüber der Zeit, als man die Früchte vom Feld geholt hatte und sich dann beeilen musste, bis äh damit sie einem nicht unter den Fingern verrotten.

Jan:
[3:47]Ja, also hast du äh hast du vollkommen recht und ähm also man muss ja kriegt ja so eine Dose vielleicht, also,
gerade kein Dosenöffner zur Hand ist, vielleicht auch mit anderen Hilfsmitteln auf. Also ein Kumpel von mir, der hat das auf irgendeinem Festival im Vollsuff mal versucht mit einer leeren, mit einer leeren Mineralwasserflasche aus Glas aufzumachen,

Plastiktüte

[4:09]Er hat's nicht geschafft, aber es war sehr witzig, ihm dabei zuzugucken, weil einfach nur wie so ein Neandertaler die ganze Zeit mit dieser Flasche auf die Dose eingeprügelt hat,
ähm aber es geht sicherlich auch mit anderen Werkzeugen.

Dan:
[4:21]Ja, wobei, wenn man jetzt ähm den Boden der Flasche abschlüge und dann äh die Kante benutzen würde, um aber ich glaube,
Das ist ein Unternehmen, das sich im Vollsuch nicht unternehmen würde.

Jan:
[4:36]Nee, äh also soweit denkt man ja denn auch nicht. Da denkt man, ich kloppe da jetzt so lange drauf rum, bis ich an die bescheuerten Ravioli rankomme.

Dan:
[4:42]Ja.

Jan:
[4:46]Okay, ähm ja ich möchte heute eine kleine Lanze für die Plastiktüte ähm
brechen als Verpackung, die ja nun äh zusehend aus der Bode kommt beziehungsweise glaube ich dann auch äh entweder schon verboten ist oder wird, aber in jedem Fall verpönt
bin ich einigermaßen ähm ja, es ist nicht so, dass es mich so wahnsinnig stört, weil ich eh nie so ein großer Plastiktütenbenutzer war, aber als Konzept ist sie eigentlich ziemlich schlau, denn
man äh muss sie ja nicht nur, also man kriegt sie halt beim Einkaufen mit als äh Verpackung für die Einkäufe, die man getätigt hat und äh ja,
dann konnte man sie eigentlich anschließend noch äh diverse Male weiterverwenden, entweder beim nächsten Einkauf oder einfach nur als Mülltüte. Ähm.

[5:39]Ja, das sind alles so Sachen,
da stinkt der Baumwollbeutel, den ich zwar auch seit Ewigkeiten äh mehr benutze als als eine Plastiktüte. Stinkt dagegen so ein bisschen ab und zwar also als Müllbeutel natürlich sowieso, das ist Unsinn, aber ähm
Also ich sage mal so von der Umweltbilanz her muss man so ein, so ein, äh, so ein Jutebeutel eben irgendwie hundertdreißig Mal oder so benutzen, bevor er eine
genauso gute Umweltbilanz hat wie die Plastiktüte, was ich mal für also,
ich weiß ja nicht, wie das bei euch allen so aussieht, aber ich habe dermaßen viele von diesen Jutebeuteln, weil man sie ja auch dauernd irgendwo geschenkt kriegt. Ähm
Ich glaube, ich habe keinen einzigen davon, hundertdreißig Mal benutzt, ehrlich gesagt. Ähm.

[6:26]Deswegen wollte ich an dieser Stelle einmal kurz eine kleine Lanze für die Plastiktüte brechen,
weil ja, es wird sich halt so wahrscheinlich äh nie wieder geben, aber eigentlich war sie, glaube ich, wirklich besser als ihr Ruf.

Dan:
[6:41]Das kann ich nur bestätigen, denn ähm ich als Großstädter hab ja im Gegensatz zu dir mehrere Supermärkte fußläufig,
Und das heißt, das Risiko, das ich mal ähm Einkäufe in einer Tüte nach Hause befördere, ist bei mir deutlich höher als bei dir,
Und das Risiko, dass ich dann eine Papiertüte ausgehämmigt bekomme, ist auch sehr groß.
So und wenn wir dann äh in der Hauptstadt Westsibiriens äh dann ähm kalten äh Platzregen haben und,
unsere Einkäufe möglicherweise bestehend aus mehreren Konservendosen,
nach Hause zu bekommen, dann oder Glasgläser, dann äh,
Dann wird's richtig haarig und äh ja, schon mehr als ein ein Einkauf ist ähm mir oder anderen, wo ich es beobachten konnte, äh auf der Straße gelandet, weil eine Papiertüte natürlich kein Regenguss überlebt.

Jan:
[7:43]Ja, ähm also ich glaube, die.

Dan:
[7:45]Dinger haben beschissene Ökobilanzen verglichen mit Plastiktüten, weil die Herstellung viel aufwendiger ist und,
die Anzahl von Wiederverwendungen bei Papiertütenmöglichen äh noch viel kleiner ist als bei Plastiktüten.

Jan:
[8:01]Ja genau, ich glaube, die die Papiertüte ist sogar wirklich nochmal eine wesentlich schlechtere Alternative. Und gleichzeitig aber die, die man vielleicht doch eher nimmt, als äh als ich den vierhundertsten Jutebeutel zu kaufen, der dann ja auch wahrscheinlich sehr viel teurer ist als die blöde Papiertüte.

Dan:
[8:17]Ja, der äh grätigerweise muss man der Papiertüte zugestehen, dass man sie sehr gut äh zum Entsorgen von Papiermüll nutzen kann. Wenn sie denn nicht durchgeweicht ist.

Umzugskisten

https://de.wikipedia.org/wiki/Umzugskarton

Jan:
[8:29]Dafür habe ich hier so eine blaue Tonne, da kommt das einfach rein, aber ja.

Dan:
[8:32]Wir haben wir müssen kurzen Weg zur Blauentonne gehen, deswegen bietet es sich an, dass dass das Behältnis in dem was dahin bringen auch gleich äh mit entsorgt wird.

Jan:
[8:44]Auf jeden Fall hat die Plastiktüte äh so ihre Vorteile und ähm es ist zwar jetzt noch nicht übergeschätzt, unterschätzt, aber ich glaube, sie wird stark unterschätzt.

Dan:
[8:57]Davon ist auszugehen.

[9:01]So wo wir gerade über ähm Papierende Behälter gelästert haben, mein nächster ähm Behälter ist auch aus Papier,
nämlich die Umzugskiste. Ich brauche sie nicht so oft, aber ich finde sie genial. Also wer ähm,
Ne, man hat ja jetzt so, ja, über drei Jahrzehnte, in denen man sich aktiv erinnern kann, wie Dinge früher waren und eines der Dinge, die sich ständig verbessern, verbessert haben, seit ich denken kann, ist die Umzugskiste.

[9:37]Die war ähm die war schon ganz gut als ähm,
Als ich ein kleiner Junge war, aber jetzt ist sie, werden sie noch besser und wird immer weiter verbessert. Also die äh die,
Diese Verpackungsdesigner denken sich immer wieder neue Tricks aus, äh wie man die Dinger noch effizienter falten kann äh das aus,
effektiv ein bedruckten Stück Papier und äh äh ein bisschen Kleber, ein äußerst robuster äh einigermaßen schlagfester äh mit Gewicht belastbarer ähm,
Behälter würde ich äh ich staune jedes Mal, äh dass man das machen kann und man kann sie dann ja auch noch ein bisschen weiter verwenden,
Hauptzweck erfüllt haben und äh die Dinger sind so robust, dass sie mehr als einmal verwendet werden können und von manchen Anbietern sogar mehrmals vermietet werden.

Jan:
[10:32]Ich also das ist aber generell so ein Phänomen, das ist erstaunlich, wie stabile Sachen man aus Pappe machen kann. Ähm,
Also ich ich denke da jetzt gerade äh an eine andere Alternative zur Plastiktüte, die
äh ironischerweise auch erst nach dem Ende der Plastiktüte in Mode gekommen ist und das sind diese Kartons, die man da so im Supermarkt kriegt

30Er-Kiste Bier

[10:53]Ähm die sehen ja auch irgendwie nach nichts aus, aber die sind recht stabil, also so bin ich auch immer äh recht beeindruckt, wie viel man da so reintun kann.

Dan:
[11:01]Ja. Dafür wohne ich auf zu geringem Platz in Berlin, also dass ich mir so davon jede Menge in in die Bude stellen würde.

Jan:
[11:08]Ja, jede Menge, ich habe zwei davon, also ja klar.

Dan:
[11:12]Ja, aber diese diese Pappdinger sind großartig, äh im Gegensatz zu Papiertüten, also Liebe äh Einzelhandelsketten äh vergesst die Papiertüten,
Nehmt lieber die Kisten, die ja im metaphorischen Sinne nicht von Pappe sind.

Jan:
[11:30]Genau. Ähm ja, die andere ähm Verpackung, die ich äh heute ein bisschen beleuchten möchte ähm ist der dreißiger Kasten Bier.

Dan:
[11:43]Der Dreißiger Kasten.

Jan:
[11:45]Ist auch so ein bisschen aus der Mode. Das war aber in meiner Jugend echt so die Standardkiste,
Äh wir haben halt ganz viel Dithmarscher äh aus diesen dreißiger Kisten gekauft früher oder auch Astra. Äh dann hat ja Astra irgendwann,
Gewächse beziehungsweise sie haben die wahrscheinlich aufwendigste Preiserhöhung der der Biergeschichte damit hingelegt, weil sie haben halt diese dreißiger Kisten aussortiert und durch siebenundzwanziger Kisten ersetzt,
Und dann war halt der Preis der gleich. Ähm aber ich finde, ja, ja.
Aber ich finde halt äh ähm ja, also die dreißiger Kiste ist ist einfach cool, weil äh also erstmal dreißig Flaschen ist natürlich super, ist schön flach,
Das heißt, man kann davon auch drei übereinander stapeln und dann ist man auch nur einen Tick höher als äh vielleicht die normale ähm Bierkitze mit vierundzwanzig Flaschen oder sogar sogar zwanzig Nullfünfern. Ähm und der Clou ist,
Zwei oder drei von diesen Kisten übereinander stapelt, dann kann man, dann passen die perfekt in so ein Standardfahrradanhänger rein,
Also man nimmt die Kiste vom Fahrradanhänger einfach raus und tut die Bierkiste rein. Das äh passt zufällig äh vielleicht ist es auch kein Zufall, keine Ahnung. Äh ziemlich gut.

Dan:
[13:10]Das könnte auch an dem Fahrradanhänger liegen, den du kennst, aber.

Jan:
[13:15]Aber ich rede jetzt echt so von das ist so ein so ein null acht fünfzehn Fahrradanhänger, äh den man ziemlich häufig sieht und da passt es einfach genau rein. Also es ist äh schon ziemlich interessant.

Dan:
[13:27]Da lohnt sich dann doch mal auf Fahrradtour zu gehen.

Jan:
[13:33]Musst du mal ausmessen. Ja, also jedenfalls, ich ich würde mir wünschen, dass äh diese Kisten wieder ein bisschen mehr in Mode kommen. Also es gibt jetzt noch,
zwei, drei Biere, die mir so einfallen, ähm die die wirklich benutzen
Aber wie gesagt, das große Holzen hat halt irgendwann umgesattelt auf diese Spezialkästen, die auch, glaube ich, nur Holzen benutzt für verschiedene Sachen. Ähm,
und ich finde eigentlich diese dreißiger waren echt eine super Sache.

Dan:
[14:04]Ja, aber ich habe schon eine Vermutung, warum die nicht mehr so on Woog sind
Das ist nämlich ein Thema, das wir gleich nochmal, dass ich gleich nochmal anschneiden werde. Ich denke nämlich, dass die sich nicht äh ohne Raum freizulassen auf Europaletten,
packen lassen.

Jan:
[14:24]Also da wäre ich mir nicht so sicher, ich glaube die äh die Kids ist genauso breit wie eine ähm reguläre Bierkiste lang ist.

Dan:
[14:35]Mhm.

Jan:
[14:36]Und sie jetzt dann nochmal ungefähr eine halbe Kiste länger an der an der längsten Seite. Und ich glaube, dann kriegt man sie eben doch wieder auf so eine Europalette.

Dan:
[14:46]Ja okay, wenn man vier davon oder in dem Fall oder sechs wahrscheinlich.

Jan:
[14:49]Ja. Ich habe halt lange keine solchen Kisten mehr, weil sie eben leider aus der Mode gekommen sind. Äh habe ich lange keine mehr in großer Zahl auf einer Europalette gesehen.

Bananenkiste

https://de.wikipedia.org/wiki/Bananenkiste

Dan:
[14:59]Also man müsste eigentlich mal so ähm wie viele ähm mindestens acht solcher Kisten äh besorgen und eine Europalette.

Jan:
[15:08]Also drei hätte ich da.

Dan:
[15:09]Erstmal wissenschaftlich untersuchen und dann hat man hinterher noch den kollateralen Nutzen, dass man acht äh Kisten Bier hat.

Jan:
[15:18]Ja genau. Also natürlich könnte man auch die Kiste einfach ausmessen und das ausrechnen, aber davon geht der Durst ja nicht weg.

Dan:
[15:26]Ja

Jan:
[15:30]Ja, nun gut. Äh das wäre äh jetzt so mein Statement für die dreißiger Kiste Bier und damit würde ich sagen, äh feuerfrei für überbewertet unterbewertet.

Dan:
[15:39]Ihr bewertet unterbewertet, mein erster Eintrag für dich Jan ist, die Bananenkiste.

Jan:
[15:44]Ähm ist glaube ich, gehört auch eher so zu den zu den stabileren Pappkisten, ne.

Dan:
[15:52]Zu den sehr stabilen Pappkäst.

Jan:
[15:54]Und insofern ähm für mich auf jeden Fall unterbewertet.

Dan:
[15:59]Wegen ihrer Größe ist sie eine exzellente Umzugskiste für Bücher, weil man sie nicht mit Büchern überfüllen kann, so wie es bei äh Umzugskisten passieren kann,
Also eine mit Büchern gefüllte Bananenkiste hat genau das Gewicht, das eine Umzugskiste haben sollte und nicht mehr,

Din-Kleinladungsträger

https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinladungstr%C3%A4ger

[16:16]Eine große Umzugskiste, die du mit Büchern bis zum Rand füllst, äh da da haben sie noch nicht den richtigen Boden für entwickelt können.

Jan:
[16:24]E und also man muss es dann auch irgendwie noch sinnvoll heben können. Also es wird ja irgendwann auch lächerlich, ne? Aber das ist ja ein guter Tipp. Also wenn man umzieht Bananenkisten besorgen für die Bücher.

Dan:
[16:35]Als und Bannerküsten kann man auch noch für alles andere Mögliche verwenden. Und das Schöne ist, sie sind in der Anschaffung sehr günstig,
Also wenn man, äh, wenn man beim äh wenn man die Wörter bitte danke und Entschuldigung beherrscht und zum nächsten Supermarkt geht, dann kriegt man sie meistens äh zum Neuparif,
Das nächste, der Kleinladungsträger muss sich vielleicht erst erklären, was das ist.

[17:04]Also es heißt Einladungsträger wird meistens verkauft als äh äh Dienkiste. Das sind ähm,
Das sind kleine Kunststoffkisten meistens aus Polypropilen, äh grau,
Kann man viel in Baumärkten kaufen, äh die ähm,
die äh den Vorteil haben, sie haben den äh ihr Fußabdruck, äh, berechnet sich so, dass Sie im, dass der beginnt bei sechzig mal vierzig Zentimetern, was genau ein Viertel einer Europalette ist,
wird dann immer halbiert, das heißt, äh, mit den Rändern, die die Dinger haben, kann man die aufeinander stapeln, man kann zwei kleinere auf eine größere Stapeln und man kann äh,
man kann die auf Europaletten stapeln ohne Raumverlust und und kommen ursprünglich aus der Autoindustrie, wurden vom äh Verband der Autohersteller genommt,
und äh sind heute äh in allen möglichen Einsatzbereichen unterwegs. Es gibt die zum Beispiel in äh in Rot äh bei Bäckern,
um ja um frische Brötchen. Hast du schon mal gesehen mit einem Gitterrohr.

Jan:
[18:15]Ja, ja, ich, ich, ich weiß genau, was du meinst, ja, ja.

Dan:
[18:18]Ja. Und diesen fast alle miteinander kompatibel. Und das ist einfach so ein System, das kann man sich zusammenstecken und ich habe äh beispielsweise bei mir Zuhause eine kleine Nische, wo um ähm,
wo ich den Platz sehr gut ausnutzen muss und da habe ich mir ein Rollbrett gebaut, das genau da reinpasst und das habe ich dann mit solchen Kisten bestückt und so habe ich meine ganzen Werkzeuge, die Kiste mit dem Pfand,
und die ähm und noch äh meine Kameraausrüstung, alles äh schön kompakt verpackt und wenn ich ähm wenn ich mal an irgendwas ran muss, was in der hinteren Kiste ist, ziehe ich den ganzen Schmunz es einfach raus äh und bin dann direkt dran,
Das finde ich.

Jan:
[18:59]Genial, ja.

Dan:
[19:01]Und ist vergleichsweise kostengünstig. Und natürlich standardisiert, ich kann mir von jedem möglichen,
oder unmöglichen Hersteller eine solche Kiste kaufen.

Jan:
[19:11]Ja, genau und äh also
zieht's nicht so ein bisschen durch, das scheint auch wichtig zu sein, dass man sie notfalls gut auf eine Europalette kriegt. Ähm aber es ist ja äh ist ja eh so ein so ein Ding, dass das alles so geil durchgenormt ist, dass man das immer schön so
ja auch sinnvoll packen kann, wenn man möchte.

Dan:
[19:30]Übrigens, ähm, die sechzig mal, nee, die vierzig mal dreißig Kisten haben exakt den gleichen Fußabdruck, äh, wie vierundzwanziger Schrägstrich zwanziger Bierkisten.

Jan:
[19:44]Guck an.

Dan:
[19:46]Und die äh dreißig Mal zwanzig haben den gleichen Fußabdruck wie Elverbierkisten.

Jan:
[19:54]Okay, also ich sage mal äh auch auf jeden Fall unterschätzt, auch also insbesondere mit den von die genannten Anwendungsmöglichkeiten ähm,

Luftpolsterfolie

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftpolsterfolie

[20:04]Weil das ist ja dann nochmal eine ganz andere Liga an äh an an Nutzungen für sowas.

Dan:
[20:09]Ja
Gut, ähm, ich finde sie auch unterschätzt aus äh all den genannten Gründen ähm und ähm ja ein wunderbar nördiges Thema, über das ich mich ähm,
Stundenlang mit anderen Cornossören austauschen kann. Als nächstes habe ich für dich die Luftkonzer.

Jan:
[20:27]Kennst du viele solche Kornfußgeräte?

Dan:
[20:29]Tatsächlich nicht. Äh vielleicht kenne ich die falschen Leute, aber wer weiß das schon so genau. Als nächstes habe ich,
Ja, als nächstes habe ich für dich die Luftpolsterfolie.

5-Liter-Faß

https://www.cooling-cubes.com/de/beste-kuehlbox/Informationen-ueber-das-5-Lliter-Partyfass-KEG-und-verschiedene-Varianten

Jan:
[20:41]Ey ja, also ich sage mal als als Spaßfaktor und weil sie auch so ein bisschen aus der Mode gekommen ist,
vielleicht doch unterschätzt, aber ansonsten von der Funktion her weiß ich nicht, gibt's glaube ich Sachen, die irgendwie besser sind.

Dan:
[21:00]Ja, das ist wahr. Es äh aber hm, meine Tochter hat gerade äh ähm im zarten Alter von vierzehn Monaten die Luftpolsterfolie für sich entdeckt. Das ist äh Herzallerliebst mit anzusehen.

Jan:
[21:12]Okay, ja, dann äh ich sage ja, für solche Sachen ähm total gut, aber insgesamt sage ich mal überschätzt.

Dan:
[21:18]Als nächstes das fünf Liter Fass, das Partypässchen.

Jan:
[21:27]Unterschätzt,

Pet-Flasche

https://newsroom.kunststoffverpackungen.de/2019/09/06/pet-flasche-viele-leben/

[21:31]Weil ähm erstens ist es die eigentlich die günstigste äh Methode überhaupt irgendwie sich ein Fass Bier reinzuziehen
Ähm das ist ja an sich schon mal gut. Ähm und wir hatten ja in unserer Episode über Bier, ähm da hatte ich ja so ein bisschen auch ausgeführt, warum
diese Dosenform, äh, hundert Prozent Lichtdicht und so weiter, äh, sowieso 'ne ziemlich vorteilhafte für das Produkt ist,
Ähm na ja und dann hat man halt fünf Liter Bier äh ach so und noch ein Vorteil, es ist auch kein Pfand drauf. Also man kann die Dose einfach anschließend in den Müll schmeißen und dann ist das Thema durch,
auf jeden Fall unterschätzt.

Dan:
[22:11]Gut. Was hast du von der PET-Flasche? Nicht für Bier, sondern im Allgemeinen.

Jan:
[22:18]Ähm ja das ist äh das sind ein schwieriger Fall. Also ich halte eigentlich äh so gemessen an meinem eigenen Nutzungsverhalten irgendwie gar nichts davon. Ich trinke da nicht drauf und äh,
ähm ne, ja, also ich brauche die eigentlich nicht so richtig,
allerdings mit einer Ausnahme, nämlich wenn ich mal irgendwie unterwegs bin und unterwegs ein bisschen was zu trinken dahaben will, dann ist sie wieder ziemlich gut, weil die Flasche nämlich nicht eine Tonne wiegt. Ähm ja,
Und also ja äh sie hat ihre Vorteile,
Nee, aber insgesamt würde ich sagen, so gemessen an allem, was man so als Getränkeverpackung benutzen könnte ähm also ich würde mich auch mit alternativen zufrieden geben ähm und deswegen äh sage ich doch überschätzt, auch weil sie ja,
also riesig viel Absatz hat, ne.

Dan:
[23:15]Ja gut,
Ich halte sie, nichts desto weniger für unterschätzt einfach, weil ähm natürlich die äh die Entwicklung der PT-Flasche dazu führt, dass äh Getränke viel ähm äh,
preisgünstiger und äh schadstoffärmer und äh ressourcenschonender transportiert werden können. Und äh dann auch noch mehr davon in derselben Ladung, weil natürlich eine PT-Flasche viel weniger Raum einnimmt, das äh Glasflasche bei gleichem Volumen.

Jan:
[23:47]Ja, da hast du Recht.

Dan:
[23:50]Und insofern äh halte ich sie für vollkommen unterschätzt. Einfach weil es eine der segensreichen Erfindungen ist, äh die unserem Planeten jeden Tag ein klein bisschen besser machen.

Europoolpalette

https://de.wikipedia.org/wiki/Europoolpalette

Jan:
[24:01]Ich glaube, da würden dir viele widersprechen, aber ich äh finde es tro.

Dan:
[24:05]Haben auch keine Ahnung. Außerdem kann man mit einer aufgeschnittenen Discounter eins Komma fünf Liter Wasserflasche äh prima seine Tür öffnen, wenn man sich mal ausgesperrt hat.

Jan:
[24:15]Aber dann kriegst du doch deinen Pfand nicht wieder. Ja okay, dafür sparst du die dreihundert Euro für ein Schlüsseldienst.

Dan:
[24:23]Ja und das ist äh lass mich kurz überschlagen. Das ist ein zehntausend prozentiger Ersparnis gegenüber dem Schützeldienst, insofern.

Jan:
[24:33]Ja okay, ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Okay.

Dan:
[24:39]Gut, das nächste, äh, dass du mir bitte bewerten sollst, ist die Europalette, also Pardon, die Europo-Palette.

Jan:
[24:49]Moment, die Europopalette ist aber das.

Dan:
[24:52]Der richtige Hammer für die Europ.

Jan:
[24:54]Ah, okay, gut. Äh ja, unbedingt unterschätzt, ähm
also als jemand, der äh schon Fasslamswagen äh gebaut hat, die praktisch nur aus Europaletten bestanden haben, vielleicht noch verkleidet mit Subtanetz. Ähm,
Äh also es ist unglaublich, was man aus Europaletten alles machen kann und damit meine ich äh
auch, aber jedenfalls äh ausdrücklich nicht ausschließlich diese ganzen Hipstermöbel, äh die man machen kann
die ich eigentlich auch geil finde, ich habe nicht so richtig Platz dafür, aber ähm ja, also weiß ich nicht, dermaßen universell einsetzbar und da haben wir auch wieder dieses ganze Normungsthema, kann man nicht überschätzen, so eine Europalette,
eine Europool Palette.

Dan:
[25:42]Ja. Ja, das Thema Europaletten finde ich absolut faszinierend.
Achthundert Millimeter mal äh zwölfhundert Millimeter sind sie äh lang und breit und ähm ja, sie ähm,
Ja ohne die Euro
Palette wäre unsere ganze Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Waren des täglichen Bedarfs der ganze Lebensstandard, den wir äh pflegen können, gar nicht möglich,
Ganz abgesehen von von praktischen Nutzen,
Dass man sie ähm zu irgendwelchem Schwachsinn verarbeiten kann. Wie zum Beispiel Pripsta-Möbeln, von denen ich zwei zu Hause stehen habe.

Jan:
[26:24]Ja

Iso-Container

https://web.archive.org/web/20070313031925/http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1152573

[26:24]Und es gibt ja auch also es gibt sie ja dann auch noch so ein bisschen in in Varianten, ne? Also es gibt halt einmal diese Gitterkäfige, die einfach die gleiche Größe haben, wo man dann auch wieder ganz andere Sachen reintun kann. Und was es hierbei uns in der Gegend ganz viel gibt. Also ich
an einem der größten Abfüllanbaugebiete, äh die wir in Deutschland so haben. Ähm da werden eben auch die Äpfel drinnen gesammelt. Das ist eine Europalette,
sage ich mal, eine riesige Apfelkiste in in Europalettenformat.

Dan:
[26:55]So, hier kann man die kann der Gabelstapler ganz problemlos äh verladen,
der das nächste was ich für dich habe ist eng ähm verbunden und es ist der Iso-Container,
Das ja vierzig Fußcontainer äh für den intermodalen Transport, sprich äh das Ding, das du auf einen Sattelauflieger auf einen Güterwagon und auf einem Schiff transportieren kannst.

Jan:
[27:24]Okay, ja, habe ich übrigens,
auch noch in meiner Liste. Ähm nur unter nur unter dem äh etwas landläufigeren Namen. Ähm ja, nee, auch auf jeden Fall unterschätzt,
weil man da ja auch
kann man auch noch viel mehr Sachen mitmachen als nur ähm für den internationalen Güterverkehr zu benutzen, aber da ist er natürlich auch auf jeden Fall Gold wert und hat ja aus seiner Zeit das ganze Logistikgewerbe sozusagen revolutioniert und das ist ja auch zurecht, ist ja klar, wenn du ganz viele
genormte Kisten hast, da kannst du ganz anders packen.

Dan:
[28:00]Ja, das das Einzige, was schade ist, ist, dass er ungefähr zehn Zentimeter zu schmal ist, innen, um Europopaletten exakt äh nebeneinander. Äh.

Jan:
[28:10]Ja, da müsste man aber vielleicht dann äh eins von beiden nochmal ein bisschen umnormen.

Dan:
[28:15]Ja und.

Jan:
[28:16]Und damit dann auch wieder alles andere.

Dan:
[28:18]Man weiß nicht wie viel Milliarden Investitionen auf diesem Planeten äh ähm überflüssig machen,
Ja, aber jedenfalls äh der äh Mann, der diese Dinger erfunden hat, Herr Herr McDowl,
Wenn ich mich nicht täusche, eine Marke mit Clean hieße, der der hat natürlich die die Welt in einem Ausmaß zum besseren Verbessert, ähm die äh
wie es äh keinem äh Politiker in der gesamten Geschichte gelungen ist.

Jan:
[28:56]Oder jemals gelingen wird, jedenfalls nicht was Veränderungen zu positiven betrifft. Und es ist ja auch, also ich sage dir, also das ist ja nicht nur,
Nicht nur dieser ganze Transportbereich, wo der natürlich Gold wert ist, also auch buchstäblich wahrscheinlich, ähm sondern äh also,
Selbst wenn man einfach nur äh man braucht jetzt irgendwie ein halbwegs kostengünstigen Lagerraum für irgendwas. Sie kennen
Autowerkstätten, die die lagern da halt Winterreifen drin, die haben sich einfach äh zwei von den Dingern da aufs Gelände gestellt und dann ist das halt so deren Lager.
Das kostet fast nichts, also in so einer etwas ausgedienteren Container, das im Wesentlichen halt das, was kostet den,
vor Ort zu bringen und und dann vielleicht noch ein paar hundert Euro obendrauf, also ist im Wesentlichen halt der Schrott wert noch. Aber da kann er dann nochmal gute Dienste leisten für eine ganze Weile.

Dan:
[29:46]Ich träume ja davon, mir zu meinen Hipster-Möbeln, noch Säurepaletten, nochmal ein Haus aus ähm alten ISO-Containern zu bauen. Ganz drauf.

Jan:
[29:55]Ein ganzes Haus. Ja, cool. Cool. Es gibt ja auch, ich meine, es gibt diese Container ja in der in der Größe auch als äh Wohncontainer. Also.

Dan:
[30:05]Also ich würde sie mir.

Jan:
[30:06]Fenster drinnen.

Dan:
[30:08]Ja, aber da da hätte ich dann schon den Anspruch, die äh mir so ein paar ausgediente mit äh mit den Spuren eines langen, produktiven Lebens gezeichnete Container zu nehmen und die dann entsprechend anzupassen.

Jan:
[30:22]Ja, da bin ich von ausgegangen, aber äh also ich weiß nicht, ob ich das ähm hier schon mal erzählt habe, aber die hiesige Dorfjugend, die hat sich ja genauso ein Wohncontainer, der hat

Rollkoffer

https://www.fastcompany.com/3003362/story-wheelie-suitcase-and-importance-implementing-innovation

[30:34]Zwei Fenster, eins hinten und und ein etwas Größeres an der Seite äh und halt eine Tür, so einen Container haben die sich einfach auf einen äh nicht Tieflader, aber auf so einen Anhänger ähm geschraubt,
Treppe ran. Ähm Kühlschrank rein, äh Möbel rein, ähm Lichtanlage rein, Musikanlage rein. Äh das ist jetzt so sowas wie der äh Jugenddorftreff. Ähm
haben die sich einfach selber so hingezimmert, eine super Sache, äh wo man allerdings nicht nüchtern rauskommt.

Dan:
[31:07]Euer Joy. Gut. Als nächstes frage ich dich nach dem Rollkoffer.

Jan:
[31:19]Ähm,
Ja, eine praktische Sache, aber ist ja deswegen unterschätzt ähm,
Mir ist das Konzept zu naheliegend, als dass ich's als unterschätzt einordnen möchte.

Dan:
[31:35]Ja, es ist ein naheliegendes Konzept äh und genau deswegen äh ähm halte ich ihn ja für überschätzt. Ähm ich werde in den Shownotes auch den spannenden Artikel dazu verlinken, warum ich das so sehe.
Rollkoffer ist ja eigentlich eine Idee. Ähm dass man da nicht drauf kommt, wir wir haben das Rad wann erfunden,
ciao. Ungefähr drei Minuten, nachdem wir eine Sprache entwickelt haben oder zwei Minuten vorher. Also.

Jan:
[32:04]Ja, genau, alles ist schon ziemlich viele tausend Jahre.

Dan:
[32:08]Schon eine Weile her. So und der Rollkoffer ist wann aufgekommen in die Ende der Zweitausender, Ende der Neunziger.

Jan:
[32:21]Ja, erfunden war bestimmt schon so siebziger, achtziger, aber so richtig verbreitet hat er sich da irgendwie erstaunlich langsam, ja, stimmt.

Dan:
[32:31]Ja. Und das finde ich äh
Das finde ich so faszinierend, dass etwas, das so offensichtlich ist, wie ähm standardisierte Container für den internationalen Transport übrigens auch. Das ist äh die Menschheit so lange,

Chips-Tüte

https://dechemax.de/Interessantes+aus+der+Lebensmittelverfahrenstechnik-p-122568.html?rewrite_engine=fast

[32:46]Zeit gekostet hat, darauf zu kommen, nicht nur solche Dinge zu entwickeln, sondern auch noch massenweise zu verbreiten.

Jan:
[32:55]Ja, ich glaube, das hängt so ein bisschen vielleicht auch damit zusammen, dass vielleicht einzelne Menschen Gelies sein mögen, die auf solche Ideen kommen, aber die Masse ist manchmal vielleicht auch ein bisschen zu blöde. Die Vorteile alle auf Anhieb zu verstehen.

Dan:
[33:07]Oder die Genies sind zu blöde, zum zum Vermarkten.

Jan:
[33:11]Ja, ja, genau, sie sind halt nur Genies im Erfinden von Rädern, an Koffern.

Dan:
[33:17]Ja. Ja und Rädern, Koffern an den Mann bringen eben nicht.
Meine nächste Verpackung für dich ist die Chipstüte.

Jan:
[33:27]Ach, die habe ich auch, weil es ähm überschätzt, weil ich finde es eine total dämliche Verpackung, wenn du die falsch äh dahinten Einkaufsbeutel tust, dann hast du nur noch Krümel,
Weiß ich nicht, also es ist eine eine blöde Verpackung. Normalerweise müsste da irgendwie einen Karton drum rum, das ist wahrscheinlich wieder zu teuer, kann alles sein. Echt.

Dan:
[33:47]Cornflakes Handlung.

Jan:
[33:48]Ja, ja, was wahrscheinlich zu teuer, weiß ich nicht.

Dan:
[33:51]Wir müssen mal, äh, wir müssen mal unsere eigene Chipsmarke mach.

Jan:
[33:58]Das ist aber auch interessant, ne? Es hat in den letzten Jahren äh gibt's ja so eine richtige Inflation an so Hipster-Chips, die irgendwie ganz toll und hier die knacken extra toll, die sind hier, die sind einfach nur mit Salz und dies und jenes.
Die werden auch immer hochpreisiger und die diese Chipstüten
Die haben auch inzwischen ganz andere Materialien, die sich teilweise ja auch geil anfühlen. Ich find's halt nur unpraktisch, weil das halt so eine blöde Tüte ist. Ähm,
Aber das noch keiner auf die Idee gekommen ist, äh, dass dann einfach in so ein Karton zu tun. Ist erstaunlich.

Dan:
[34:30]Ja, du, vielleicht haben wir hier gerade eine Revolution losgetreten. Jedenfalls jedenfalls ist er wahrscheinlich der größte Witz an diesen Chipstüten, dass äh
Das Material, das äh zu den ähm zum Inhalt hinzeigt. Wahrscheinlich exakt dasselbe ist und nur eine andere haptisch etwas ansprechendere Beschichtung hat nach außen.

Jan:
[34:50]Ja

Dan:
[34:54]Hier. Äh es ist ja,
aber tatsächlich äh schon ein äh klein wenig faszinierend, also dass äh dass ähm dass Chips nicht alle komplett ähm in äh quadratmillimetergroße Stückchen zerbrochen sind, wenn sie zu Hause rankommen.

Jan:
[35:14]Ja, wenn man die, also wenn man die vernünftig transportiert, dann geht das schon. Aber
es ist einfach keine ideale Verpackung und es also wirklich das äh da habe ich noch nie so richtig drüber nachgedacht, warum die ausnahmslos bis auf diese Stapelchips, aber,
Also die haben ja einen Pappkarton um sich, ne.

Dan:
[35:33]Aber,
Das ist äh das ist tatsächlich meine eine brillante Idee, die wir da entwickelt haben. Wir wählen. Äh wir geben den Podcast auf und verkaufen jetzt Chip,
Mega gut,
Aber das bringt mich zur letzten Frage, die ich dir stellen will, bevor ich dir mein letztes ähm Thema gebe. Ähm

Trinkpäckchen

https://www.tetrapak.com/de/solutions/packaging/packaging-material/materials

[36:02]Wie viel würdest du denn äh für eine äh einen Chipskarton statt einer Chipstüte zahlen? Wenn das Gleiche drin wäre und die äh Chipstüte jetzt, sagen wir mal, eins neunundzwanzig kostet
Wie viel dürfte dann der Karton kosten.

Jan:
[36:17]Keine Ahnung, aber ehrlich gesagt finde ich äh Chips sowieso hoffnungslos überteuert für das, was sie sind. Das muss mal ein ganz anderes Problem.

Dan:
[36:28]Okay. Keine Antwort ist auch eine Antwort, aber was ist deine Antwort zu Trinkpäckchen.

Jan:
[36:37]Äh meinst du diese mein Moment meinst du diese Capri-Sonne Teile oder meinst du diese Tetrapacks,
Okay, ja. Ähm,
Ja, weiß ich nicht. Irgendwie dümmer als 'ne Dose,
Nee, also es ist ja so, da gehst du halt mit diesem Strohhalm rein. Wir machen jetzt eigentlich jetzt, wo es Strohhalme nicht mehr geben soll.

Dan:
[37:10]Tja,
die sagen, äh weil weil hier das große Problem bei Strohhalmen, die Entsorgung sein soll, was ich mir in einem äh Industrieland wie Deutschland sowieso nicht so richtig vorstellen kann, also die auf der Seite von Tetrapack, du siehst die Kabarett-Patche recherchiert,
steht übrigens man, man soll den Strohhalm dann ins Trinkpäckchen ganz reindrücken.

Jan:
[37:34]Ja, aber.

Dan:
[37:36]Verschwinden lassen, bevor man das Trinkpäckchen entsorgt.

Jan:
[37:38]Und wenn man das draufschreibt, dann erlaubt die EU, dass man weiterhin Strohhalmen will. Das ist so ähnlich wie ich, schreibe halt drauf, schmeiße mich bitte in den Müll und nicht irgendwo in die Wicken.

Dan:
[37:46]Tschau.

Jan:
[37:48]Aber worauf ich.

Dan:
[37:49]Vielleicht ein äh Strohhalm fand.

Eierkarton

Jan:
[37:53]Ja, toll, da habe ich ja Bock drauf. Gut, ich kaufe sowas eh nicht, aber nee, nur wo, also worauf ich eigentlich hinaus wollte, äh bevor wir jetzt diesen kleinen Strohhalmdex-Kurs gemacht haben. Ähm,
Man kriegt ja aus diesen äh aus diesem Päckchen irgendwie nie alles raus und wenn, dann macht man erstmal fünf Minuten diese Schlürfgeräusche. Also,
bescheuert oder nicht.

Dan:
[38:18]Okay, ist so akzeptiert.

Jan:
[38:23]Also äh falls du's noch nicht rübergekommen bist, äh ich sage überschätzt.

Dan:
[38:28]Ja, vielen Dank dafür.

Jan:
[38:31]Gut, ähm dann kommen wir mal zu meiner Liste. Ich eröffne mal mit dem Eierkarton.

Dan:
[38:38]Eierkarton, der Zähne oder diese äh breiten äh vierundzwanziger Träger.

Jan:
[38:46]Also ich glaube, ich habe so ein bisschen das Gesamtkonzept gemeint.

Dan:
[38:49]Den Eierkarton halte ich für sehr unterschätzt,
Ja und nicht nur, dass man ihn prima als schallisolation fürs erste Tonstudio nutzen kann. Man hört hier, dass ich definitiv keine Eierkartons an der Wand habe,
und,
ähm ist es halt äh bei minimalem Materialaufwand, maximaler Schutz für ein relativ empfindliches Lebensmittel. Grandios.

Jan:
[39:20]Also das die muss es ja auch schon tausend Jahre geben, oder? Also das war bestimmt schon wirklich äh.

Briefumschlag

Dan:
[39:27]Ganz klar, aber das äh ist ja nur ein bisschen äh ne äh zerkautes Papier und ein bisschen Spucke äh in Form gepresst und äh und getrocknet.

Jan:
[39:38]Und vor allen Dingen kannst du jedes Scheißpapier nehmen. Also das muss überhaupt keine tolle Qualität sein oder so. Also eigentlich auch ein schönes Recyclingprodukt.

Dan:
[39:46]Ja. Also ein ein sehr sehr gutes Beispiel dafür ähm wie sinnvoll es ist, Ressourcen immer wieder zu nutzen. Und ähm aus ähm Müllressourcen zu machen.

Jan:
[39:57]Ja, ähm, genau, unterschreibe ich genauso, ist für mich auch äh irgendwo ziemlich unterschätzt. Äh das nächste, was ich hätte, ist der Briefumschlag.

Dan:
[40:06]Der Briefumschlag, ja, in unser immer hektischer werden digitalen Zeiten,
Unterschätzt, also der Brief vom Schlag ist ja auch wieder ein eines dieser Beispiele, ähm wie gut manche Dinge äh gemacht werden können, die ganz einfach scheiden,
mit den Briefumschläge werden ja im zu tausenden produziert. Ich habe äh ähm.

Jan:
[40:34]Würde fast sagen zu Milliarden.

Dan:
[40:35]Ja da äh und ähm ja tun was sie sollen, tun das sehr gut,
und das ohne auch nur,
dran zu haben als sie brauchen. Und ich meine da gibt's ja auch noch immer wieder Neues, dass heutzutage haben sie ja Klebestreifen, wo man einen Schutzfilm abzieht und sie zukle

Streichholzschachtel

[41:01]statt die ablenken zu müssen oder reaktiven Kleber, wo wo eine Komponente auf der einen Seite ist und ein
Die andere auf der anderen und erst wenn man sie zusammenbringt, verkleben die miteinander, sind schöne Beispiele dafür wie ähm äh die Damen und Herren der Ingenieure ähm unser Leben immer wieder an den Rändern äh immer weiter verbessern.

Jan:
[41:23]Diese selbstableck äh äh Briefumschläge für übrigens fürchterlich, dass äh da nehme ich lieber einen streifen Tesafilm und klebe den zu. Ja. Nein, aber äh ja, unterschreibe ich äh alles, was du gesagt hast.
Meine nächste Verpackung ist ein bisschen spezieller, die Streichholzschachtel.

Dan:
[41:42]Streichholzschachtel. Finde ich gut. Finde ich richtig gut. Weil ähm ja, Streichhölzer
Ja, wer kennt heute noch Streichhölzer, ne? In der in der großen Stadt haben wir alle ähm ähm Feuerzeuge, mit denen sie auch noch das Bier aufmachen können, weil niemand mehr Bier mit Alltagsgegenständen aufmachen kann,
ist zum Beispiel oder so und.

Jan:
[42:09]CDs. Ist bestimmt super für die CDs.

Dan:
[42:13]So, komm.

Jan:
[42:14]Aber es mag ja nichts, man hat ja auch keinen CD-Player mehr.

Dan:
[42:18]Exakt. Und äh ja, also ich finde ähm,
Ich finde Streichholzschachteln cool. Ich habe äh ich hab's früher mal gerne gemacht, dass ich ein ähm ein Streichholz draufgestellt habe ähm dann mit einem Finger festgehalten habe und das weggeflipst habe und dann mich immer sehr gefreut, wenn's angegangen ist unterwegs.

Jan:
[42:36]Ich habe als äh Kind manchmal so ein so einen Kran gebaut, kennst du das?
Also man stellt man stellt zwei so Streichhölzer so gegeneinander, schräg äh dahin und klemmt die da so in der Schachtel ein,
dann macht man noch ein Drittes und stellt das da so ran und wenn man das dann an der äh Schnittstelle, also an den Köpfen, die da alle zusammen sind, anzündet, dann geht der Kran so hoch,
Also ist sage ich mal jetzt, also man kann ja sich jetzt nicht stundenlang darüber amüsieren, aber äh als Kind es war der, also wenn man halt nichts hat, außer einer Schachtel Streichholzer, dann macht man so einen Quatsch.

Dan:
[43:13]Man führt sicher Leute finden, die sich stundenlang darin erfreuen können.

Bag-In-Box

https://de.wikipedia.org/wiki/Bag-in-Box

Jan:
[43:18]Und das finde ich eigentlich auch ein bisschen beneidenswert.
Äh aber ich sage, ist er auch äh unterschätzt, weil's auch so so ein schön praktisch ist, ne? Man macht einfach an die Seiten diese Reibeflächen und dann schiebt man das einfach auf. Äh es ist schon irgendwie, also
braucht kein Mensch äh mehr heute eigentlich, aber äh trotzdem irgendwie nett.

Dan:
[43:39]Ja, das erinnert mich an diese wunderschöne Sachgeschichte von der Sendung mit der Maus über die Herstellung von Streichholzern einerseits und äh ähm Streichholzschachteln andererseits, da ähm damit kann man sehr viel Zeit auf YouTube totschlagen.

Jan:
[43:53]Ja. Okay, äh mein nächstes ist ähm irgendwie komisch, ich glaube, das habe ich nicht ganz zu Ende mir notiert, was ich eigentlich wollte. Aber,
Ich glaube, worauf ich eventuell hinaus wollte, ist sowas wie ähm diese Wein äh Kanister,
Kennst du? Was man so in Frankreich kriegt man das gerne.

Dan:
[44:19]Ich weiß, was du meinst. Ja, diese fiesen ähm Kanister äh aus denen man Wein zapfen kann.

Jan:
[44:27]Ja genau genau.

Dan:
[44:31]Halt ich für unterschätzt, weil ähm ich hätte nicht das Konzept total ähm sympathisch finde. Mach so ein Ding fertig, äh stellst das hin, äh bedient euch.

Jan:
[44:44]Äh ja und ich, also ich glaube, das hat aber in den Ländern, wo das herkommt und auch heute noch eigentlich verbreitet ist, also es ist glaube ich im Wesentlichen so Frankreich, äh Spanien, wahrscheinlich auch Italien. Ähm,

Seecontainer

[44:56]Ist das glaube ich aber auch echt so, dass man da einfach dermaßen viel von dem Zeug trinkt, dass man jetzt auch nicht unbedingt den besten Kram denn haben will, aber so für jeden Tag hat man einfach immer seinen seinen Kanister stehen und dann zapft man sich äh zum Abendbrot da, seinen Wein,

Bierdose

[45:11]oder zum Mittag.

Dan:
[45:12]Ja, also wie gesagt, also ich finde das gut, ähm die Zapf äh Hähne an den Dingern sind ja ganz ähnlich zu den fünf Liter Partyfässern. Insofern ähm gilt auch da dasselbe.

Jan:
[45:26]Ja und dem äh schließe ich mich an. Als nächstes kommt der Seecontainer, aber den haben wir ja eigentlich schon hinreichend geklärt. Ähm.

Dan:
[45:34]Ja

Jan:
[45:36]Dann hab ich noch die Biodose ich glaube da brauchen wir auch nicht viel zu sagen.

Dan:
[45:42]Ja, also ich muss sagen, ich finde die äh Bierdose super genial, ne, dieses dieses Wunder der Ingenieurskunsthaus Weißblech. Ähm Wahnsinn,
Also die Bierdose ist ja auch eines dieser Dinge, die ständig weiterentwickelt werden. Äh die wurde ja ähm,
Ja. Es fing ja, glaube ich, in den späten vierzigern an, dass die ersten Getränkedosen so auf den Markt kamen und ähm,
und Stück für Stück besser wurden, die sind ja heutzutage wiegend die nicht mal mehr die Hälfte dessen, was sie damals gewogen haben.

Jan:
[46:17]Hm

Dan:
[46:19]Die ähm die Verschlüsse werden immer zuverlässiger. Das Material wird immer dünner, die Beschichtungen werden immer raffinierter, sodass ähm äh,
Der äh dass der Inhalt nicht metallisch schmeckt. Und ähm,
Und äh gleichzeitig, dass die äh dass die uns trotzdem nicht um die Ohren fliegen, weil sie zu dünn geworden sind,
und äh ja also das ist äh und ich meine, wenn äh an einer durchschnittlichen Aludose ähm vielleicht mal ein halbes Gramm Aluminium eingespart wird.

Jan:
[46:58]Ja, das rechnen wir jetzt mal hoch, also.

Dan:
[47:00]Das rechne man mal auf die Milliarden Dosen hoch, die so im äh Jahr auf dem Planeten hergestellt werden. Da wird jede Menge, ähm, da werden jede Menge Ressourcen gespart, ähm
so die ähm die wir anders sinnvoll verwenden können und insofern ähm ja die.

Jan:
[47:19]Mhm.

Dan:
[47:21]Die Verpackungstechnologen sind auf jeden Fall die großen unbesongenen und Helden unserer Zeit.

Jan:
[47:27]Äh und es ist auch ein Raumwunder, ne? Also im Vergleich jetzt zur Flasche, die halt immer irgendwie diesen mehr oder weniger langen Hals hat,
die man auch nicht stapeln kann, ne? Und eine Dose ist einfach, hat so eine lustige ähm äh praktische Form,
ne? Also wenig Luft,
Das ist ja konnten wir doch noch eine ganze Menge dazu sagen. Aber ich sage auch auf jeden Fall äh unterschätzt und man sollte viel mehr Bier aus Dosen trinken. Oder das so machen wie ich und sich das ins Glas kippen, dann äh also,
kann man auch machen. Okay, ähm als nächstes das Geschenkpapier.

Geschenkpapier

Dan:
[48:08]Das Geschenkpapier. Ich würde hier einfach eine alte Zeitung nehmen,
Also sage ich lieber Chef, wobei meine äh meine angetraute ja ähm
mal als Schülerin einen Ferienjob bei Karstadt hatte und da Geschenke eingepackt hat. Äh entsprechend die Techniken beherrscht. Ähm,
Das heißt, äh, wenn Geschenke bei uns zu Hause eingepackt werden, dann läuft das immer alles und ich habe garantiert nichts damit zu tun.

Jan:
[48:39]Oh, das ist beneidenswert. Also ich hasse ja nichts mehr als Geschenke verpacken, weil ich's einfach nicht kann und es ist auch egal wie sorgfältig und langsam ich dazu mache. Es sieht hinterher immer aus wie Scheiße. Ey, es geht einfach nicht. Ich werde das, da bin ich nicht für gemacht.

Dan:
[48:54]Ich auch nicht. Also ich halte äh äh ich ich weiß es sehr zu schätzen, wenn jemand anderes das kann, aber äh mir darf man Dinge auch gerne äh in Fischeinwickelpapier übergeben
Denn für mich ist entscheidend, was ich hinterher in der Hand halte.

Jan:
[49:10]Also ich finde auch ziemlich geil diese Tüten einfach. Ja genau ist sowieso ein nachhaltig.

Dan:
[49:13]Ja, die kann man auch wieder verwenden. Finde der Ressourcenschonung. Wir sind ja ja ähm der der nachhaltigste Podcast Deutschland.

Jan:
[49:23]Eher mindestens. Nee, genau und also Geschenkpapier sind wir wohl offensichtlich beide der Meinung eher überschätzt, weil einfach seltsam. Sieht hübsch aus, aber irgendwie ist es auch Blödsinn.
Okay, äh ja, dann äh käme jetzt die Chipstüte, aber ich glaube, über die haben wir uns auch schon hinreichend ausgetauscht,

Chipstüte

[49:46]habe ich als Vorletztes noch die Senftubel.

Senftube

Dan:
[49:50]Oh, die Senftube. Da fällt mir wieder äh die Sendung mit der Maus ein und die grandiose Sachgeschichte äh zu Zahnpasta, aber da geht's ja auch um Tugen,
Also die Tube ist ja ähm die Tube ist ein ganz, ganz großartiges äh Verpackungsmaterial, wenn man weiß, wie man's verwendet,
Als wenn man hinten drückt, von hinten nach vorne.

Jan:
[50:14]Mhm.

Dan:
[50:15]Immer schön gleichmäßig.

Jan:
[50:16]Das ist aber ein guter Punkt, weil das Problem nämlich in der Praxis ja oft ist, ja also man weiß das vielleicht, aber es funktioniert letztendlich nicht.
Nie, also aus folgendem Grund und zwar, also wenn das so eine Blechtube natürlich ist, ne,
dann legst du die halt in Kühlschrank und dann kommt da irgendwas gegen und macht da eine Delle rein oder so und schon kriegst du's eben nicht mehr ganz so sauber alles rau.

Dan:
[50:39]Deswegen lieben die bei mir immer in einem Dings äh in so einer Ablage in der Tür.

Jan:
[50:44]Ja, aber da liegen ja auch tausend andere Sachen,
Also ich habe da äh so meine leidvollen Erfahrungen. Ich habe zufällig gerade erst vor einer äh Stunde ungefähr ähm Remouladentube, den Rest rausgedrückt, was nicht einfach war, aus genau diesen Gründen.

Dan:
[51:00]Wir brauchen sowieso ein Revival des Tudenschlüssels.

Jan:
[51:06]Was ist denn jetzt ein Tubenschlüssel.

Tubenschlüssel

https://de.wikipedia.org/wiki/Tubenschl%C3%BCssel

Dan:
[51:08]Das sind diese Dinger, ähm diese geschlitzten Metallstäbe mit mit so einem äh Knebel am Ende, die man äh über das Ende der Tube schiebt, wird die also so ein kleiner Stab,
geschlitzt ist, den schiebst du über das Ende der Tube und dann kannst du es schön rollen,
Und dann rollst du damit dir das Ende der Probe und irgendwann ist es genug aufgerollt, dass du sie formvollendet äh entleeren kannst,
sowas hatten wir zu Hause, aber das war äh.

Jan:
[51:41]Ich habe sowas.

Dan:
[51:42]Anderen Jahrtausend.

Jan:
[51:43]Noch nie gesehen. Aber klingt gut, also aber ich ich werde gleich mal auf Amazon gucken, ob man sowas kaufen kann,
Ähm ich benutze ehrlich gesagt Senf äh nicht außer Tube, auch wenn ich Senfpuge als Konzept eigentlich geil finde. Aber ich habe dann so einen Becher, also,
weil es ist ja auch ein bisschen so, es kommt auch ein bisschen drauf an, naja, wie viel man davon so verbraucht, eine Tube finde ich gut. Also wenn ich Bock auf Hot Dogs habe, dann hole ich mir eine Tube, weil kann man toll draus dosieren,
Es ist ja sowieso großer Vorteil der Tube. Aber eigentlich so für den,
Alltagsgebrauch von Senf bin ich dann doch lieber beim Glas oder oder zum Becher,
Aber trotzdem Senftube insgesamt äh wäre meine Meinung unterschätzt. So, mein,

Glasflasche

[52:32]Meine letzte Verpackung ist die Glasflasche.

Dan:
[52:34]Solange der Whisky drin ist, Unterschell.

Jan:
[52:37]Ja, dem schließe ich mich an und damit Prost.

Dan:
[52:43]Prost.