Wunderwerke der Ingenieurkunst (S6E4)

PROST! Wenn es um tolle Ingenieursleistungen geht, könnt Ihr (pardon!) auf uns bauen

  
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PROST! In dieser Folge von THE SCOTCH Enlightenment: Wir begeben uns ans Zeichenbrett und besprechen vom Kugelschreiberklickmechanismus über Tunnelbauwerke bis zur 3D-Software die Wunder, die uns die Ingenieurskunst so beschert hat. Wir fachsimpeln außerdem über die schönsten Wasserstraßenkreuze der Republik.


Lasst uns in den Kommentaren wissen, was Ihr von den Themen haltet, die wir heute besprochen haben.

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Und nun die unkorrigierte Transkription dieser Folge:

Prost

Dan:

[0:17] Prost.

Jan:

[0:20] Äh hallo bei wir sind in der vierten Episode der sechsten Staffel und unser heutiges Thema heißt Wunderwerke der Ingenieurskunst.

Dan:

[0:35] Ja, aber ähm ja und Wunderwerke der Ingenieurskunst, die die fangen bei den kleinsten Alltagsgegenstände ein und äh reichen bis hin zu den allergrößten Bauwerken, die sich die Menschheit vorstellen kann.

Jan:

[0:52] So wie es ist, aber vorher müssen wir noch kurz die Getränkefrage klären. Dann erzähl doch mal, was du heute Hübsches ähm dir einschenkst.

Grasovka Vodka Apple Soda

https://www.grasovka.de/vodka-apple-soda/

Dan:

[1:01] Ich habe heute ähm beim äh bei Feinkost Albrecht einen eine Dose entdeckt, die mich äh sehr angesprochen hat. Und zwar gibt's von Grasowka

den Wodka, Apple Soda, direkt aus der äh Dose, Premium Vodka mit.

Jan:

[1:19] Mega lecker.

Dan:

[1:20] Es soll sein Premium Wodka mit Apfelsaft und Kohlensäure.

Jan:

[1:24] Ja. Bei der Wodka ist Premium, der Apfelsaft ist so mittelal.

Dan:

[1:29] Keine Ahnung, aber nach meinen bisherigen Experimenten mit äh vorgemixten äh Spirituosen aus der Dose verspreche ich mir ähm ja ein ähm lebhaftes.

Jan:

[1:43] Bart fällt gar nicht.

Dan:

[1:45] Ich verspreche mir, äh einen lebhaften ja eine lebhafte ein lebhaftes Erlebnis, verdammt noch mal.

Erdinger Urweisse

https://de.erdinger.de/biere/urweisse.html

Jan:

[1:55] Ja, bei mir gibt's ähm mal wieder ein Bier,

Ähm und zwar ein Weizen, ein Weißbier und zwar da ist Erdinger Urweiße, das ich noch nie hatte und ich bin ein bisschen ähm gespannt. Das klingt zumindest so von einer,

äh Story her, was sie sich da so vorstellen. Also

es kommt ja auch in so 'ner traditionellen bayerischen Bierflasche und so und soll so ein bisschen ursprünglich sein, na ja mal gucken. Also ich glaub für eine Industrieweizen ist es wahrscheinlich gar nicht so schlecht.

Dan:

[2:28] Also ich kann schon mal das erste Urteil fällen äh dieses Episode ist ähm äh bei so hochprozentigen müssen sie ja nicht alle ähm Zutaten angeben,

Das ist fies, aber ich kann schon mal sagen, es ist überzuckert.

Jan:

[2:46] Da müssen sie nicht alles super ansehen. Also war das eine schwierige Rose.

Dan:

[2:50] Ja, wahrscheinlich weiß ich's noch, als Spirituo hier so durchgeht, aber auf jeden Fall steht da nicht alles drin. Und ähm,

Aber ich muss sagen, die Kombination von Apfelsaft und Wodka in Polen auch als ähm Charlotte bekannt, so wie auch der Apfelkuchen dort. Ähm,

kann man schon mal gelegentlich trinken.

Jan:

[3:11] Jerusalem bisschen wie Apfelkorn, ne.

Dan:

[3:15] Ja. Ja, seine, eine Crude, aber zutreffende Analogie.

Jan:

[3:20] Also ist halt so, Schnaps, klarer Schnaps und äh Apfel. Ja, funktioniert. Gut, dann haben wir die Getränkefrage äh für euch geklärt. Dann können wir eigentlich in das äh Thema einsteigen.

Dan:

[3:34] Thema, genau.

Jan:

[3:36] Dann leg mal los.

Dan:

[3:38] Ja, ich habe als erstes äh Wunderwerk der Ingenieurskunst. Ähm ähm gleich äh die ähm,

Getränkedosen

[3:46] die Soundquelle ähm äh einer eines jeden Intros unseres Podcasts, nämlich die Getränkedose,

Die Getränkedose ist ein Wunderwerk der Ingenieurskunst,

äh schon alleine deswegen, wie sie sich über die Jahrzehnte, die es sie jetzt schon gibt, entwickelt hat, was mal als äh eine etwas umständliche Art und Weise äh Getränke zu verpacken, begonnen hat,

ist heute eine der effizientesten und effektivsten Verpackungen, die man sich äh für Getränke überhaupt wünschen kann. Ähm,

Das ist ja kein Vergleich äh zu früher, also Getränkedosen waren mal schwer,

Fehleranfälle, äh Konten reißen und sonst was, aber über.

Ähm über die Jahrzehnte haben sie sich immer weiterentwickelt und ich meine bei Produkten, die äh zehnmillionenfach pro Tag hergestellt äh wurden, werden,

da lohnt es sich auch an einem hundertstel Gramm zu schrauben, weil sich das einfach mal wahnsinnig auswirkt, wenn man äh wenn man die Wandstärke ähm halt ein mikrometer dünner machen kann.

Jan:

[5:03] Ja, klar. Mhm.

Dan:

[5:04] Und die die ganze Technik drumherum ist ja auch hochgradig faszinierend, wie die äh Sachen,

verschweißt, mal verpresst, gefalzt äh tiefgezogen äh ähm und sonst wie bearbeitet werden. Das ist ähm,

Dann da lohnt es sich mal eine alte Erfolge der Sendung mit der Maus aufzumachen und sich anzuschauen, wie diese Dinger hergestellt werden. Also ich ich finde äh Getränkedosen sind ähm ähm,

Sind ja etwas unscheinbar als äh Wunderwerke, aber nichtsdesto weniger Wunderwerke.

Jan:

[5:42] Es gibt sogar Hobbybrauer, die ihre Biere in Dosen füllen.

Dan:

[5:48] Ich höre da, ich höre daraus, dass du ähm dieser Idee auch nicht ganz abgeneigt bist.

Jan:

[5:54] Ich wäre theoretisch nicht so ganz abgeneigt, weil ich die Dose fürn supertolles,

tolle Verpackung für Bierhalte, mehr dazu in den Folgen über Bier und über Verpackung.

Ich glaube, wir haben in beiden die Dose als äh Bierverpackung gewürdigt, aber,

ja es ist nur relativ aufwendig und,

ich sage mal so, wenn man's in Flaschen füllt, dann kann man einfach einen Verschluss drauf machen und fertig. Und ich glaube, die Getränkedose kannst du nicht so einfach wiederverwenden.

Ja, deswegen, ich, es ist mir im Augenblick noch nicht so ganz, aber.

Dan:

[6:32] Ja.

Jan:

[6:34] Ja. Nee, Getränkedose, super Sache, tolle Sache.

Kugelschreiber

Dan:

[6:36] Ja. Ja. Auf jeden Fall und.

Ja, als nächstes habe ich ähm noch was ganz Kleines, ähm den Kugelschreiber, also den typischen äh Plastikkugelschreiber, ähm den diesen Pfennig-Artikel, so wie wir ihn alle kennen,

ähm klick, klick, klick, äh die äh mit der Mechanik darin ähm die ja hm,

dir unglaublich zuverlässig ist.

Immer funktioniert,

Hm? Und äh auch ähm zu äh geringsten Kosten hergestellt werden kann und trotzdem funktioniert. Das finde ich.

Jan:

[7:18] Also es war wirklich ein Phänomen eigentlich ähm ein Kugelschreiber geht normalerweise nie wegen der Mechan,

irgendwann leer oder eingetroffen. Das ist meistens der Grund, warum er ihn wegwirft, aber,

eigentlich nicht, dass die Mechanik kaputt ist, es sei denn, man hat ihn auseinandergebaut, um damit rumzuschießen oder.

Dan:

[7:35] Und kann ihn dann wieder nicht zusammenbauen.

Jan:

[7:39] Ja, ja, genau, dann war's das halt.

Dan:

[7:40] Ja, aber das sind ja das sind ja meistens ähm ne, ein Kugelschreiber besteht so in der Regel aus äh fünf, sechs Teilen.

Und ähm die und die sind alle so durchoptimiert. Das ist der Wahnsinn, ne? Die wiegen nix oder die wiegen genauso viel, wie sie wiegen müssen, verbrauchen kein Müll mehr an Ressourcen, als sie müssen.

Um äh und obwohl das der gesamte Mechanismus ähm,

abgesehen von der Feder und der Mine aus Kunststoff besteht, ähm,

der Tadel los und dann können sie so einen Mechanismus auch noch.

Millionenfach herstellen, ohne dass es jemals ein großes Problem damit gäbe, dass dass ähm.

Das Erstaunt und freut mich immer wieder.

Jan:

[8:31] Das stimmt, das stimmt. Ich benutze einen Kugelschreiber. Ich schreibe wenn also,

Als technisches äh Wunderwerk, also wir haben ja alle schon Kugelschreiber auseinander genommen. Äh das stimmt schon, ja.

Dan:

[8:51] Gut. Was hast du denn als Wunderwerke der Ingenieurkunst uns vorzustellen?

Eiffelturm

https://www.reisereporter.de/artikel/1469-eiffelturm-11-fakten-die-du-noch-nicht-kennst

Jan:

[9:00] Äh also du hast jetzt eher kleine Sachen genommen. Mein großes Wunderwerk ist ein Tick größer. Äh das ist nämlich der Eiffelturm.

Also der war natürlich ähm zu seiner Zeit, als er errichtet worden ist, ähm,

ohnehin ein absolutes Wunderwerk, aber eigentlich ist er das noch heute noch, wenn man da so vorsteht oder auch ähm draufsteigt, das ist schon ähm ziemlich krass. Gebaut worden, also fertiggestellt worden ist er ja achtzehnhundertneunundachtzig,

die haben das Ding,

Fünf Jahre vorher angefangen zu planen und das wurde dann in zwei Jahren gebaut. Das muss man sich mal reinziehen beim Gebäude, von der Größe. Und ja auf der Komplexität.

Ähm das war damals ähm bekanntermaßen das Eingangsportal zur Weltausstellung und auch gleichzeitig dann der Aussichtsturm,

ähm um die Weltaufstellung war irgendwo ähm also der Anlass, dass man das da in Paris gemacht hat, war halt, äh dass die französische Revolution und nach der war, denn das war eben dann genau achtzehnhundertneunundachtzig.

Der Ton war danach noch vierzig Jahre ähm das höchste Gebäude der Welt.

Dan:

[10:13] Hm.

Jan:

[10:16] Und ähm.

Also der Raum ist relativ schnell nach äh dem errichtet worden ist und auch nach dem Ende der Weltausstellung hat er sich quasi selbst finanziert durch die ganzen Besucher, die da hinrennen. Das sind mittlerweile äh also,

wahrscheinlich setzt es uns dieses Jahr nicht mehr so viele, aber normalerweise sieben Millionen Besucher im Jahr, das sind,

zwanzigtausend am Tag, ne? Also das ist schon ziemlich krass. Es waren am Anfang noch nicht ganz so viele, aber der hat sich jedenfalls sehr schnell,

Art schon selbst getragen. Die Unterhaltskosten waren damit locker wieder drin,

und ähm trotzdem ist nicht so ganz klar, ob der heute noch stehen würde, wenn der nicht relativ,

nach der Weltausstellung auch noch für diverse ja äh Funkexperimente,

benutzt wurde und dann haben sie da ja irgendwann auch den ersten Radiosender Frankreichs.

Dan:

[11:09] Ja.

Jan:

[11:11] Aber schon achtzehnhundertachtundneunzig gab's eine Telegraphenverbindung vom Eiffelturm oben. Ähm irgendwo vier Kilometer weiter.

Eine Funk, also eine der ersten Richtfunkstrecken, wenn man so will und über vier Kilometer ist jetzt auch nicht von schlechten Eltern.

Dan:

[11:29] Auf jeden Fall.

Jan:

[11:32] Ja. Und äh also was ich ähm was beim Mann beim Eiffelturm eigentlich auch nicht unerwähnt lassen kann, ist natürlich sein ähm

Ingenieur, also es ist so ein bisschen umstritten, wie viel er da jetzt so beigetragen hat, aber ähm der Herr Fell ähm,

der ja mit seinem Büro äh eigentlich rund um die Welt auch,

beeindruckende Bauten geschaffen hat, äh vor allen Dingen viele Brücken,

Also wirklich gibt's ich glaub auf fast allen Erdteilen vielleicht nicht gerade in Afrika aber auch so Mittelamerika,

in Moldawien steht auch noch irgendwie eine Brücke oder sowas rum. Also wirklich äh ringsrum. Für den Panamakanal ähm,

Hat er die Schleusen entwickelt, dann ging die Kanalgesellschaft pleite und dann äh hat er die dann irgendwie nicht mehr zu Ende entwickelt und so weiter und äh aber auf jeden Fall, da hätte er auch noch irgendwie mitbauen sollen. Ähm,

sozusagen entwickelt hat und,

Ach so, und äh Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ähm ist er dann noch so ein bisschen in der Fliegerei tätig geworden, die ja damals noch sehr jung war und hat die ersten Windkanäle mit entwickelt.

[12:51] Ähm ja, also das finde ich eigentlich an sich auch schon eine sehr äh beeindruckende Persönlichkeit, die aber mit dem Turm natürlich ähm ja ich weiß nicht, ob man das sein Meisterstück nennen kann, aber wirklich wahrscheinlich das, was absolut wirklich jeder kennt.

Ja und das ist ähm äh das ist mein erstes Wunderwerk.

Dan:

[13:10] Und das Zweite.

Unreal Engine

https://www.unrealengine.com/en-US/

Jan:

[13:12] Ähm das Zweite ist ein ein bisschen anders geartetes Wunder wäre, dass äh äh die drei, die wir bisher heute besprochen haben. Das ist nämlich die Unreal Engine. Also eigentlich ein Stück Software.

Dan:

[13:26] Aber absolut ähm zulässiges Ding.

Jan:

[13:30] Ja, es ist es ist einfach ähm ein Wunderwerk, wobei ich die jetzt auch,

Stück weit stellvertretend genommen habe für alle anderen Engines, die es so gibt, denn äh die sind eigentlich alle für sich genommen, auch von der Werke. Ähm die an Real Engine habe ich aus verschiedenen Gründen ähm mir ausgesagt. Das war so eine der ersten,

krassen Englins entwickelt wurde wie Ende also so,

neunzehnachtundneunzig rum kam, kam das erste Spiel da mit raus. Ähm,

Was macht eine Engin? Die sorgt halt bei Computerspielen normalerweise ähm für,

richtige Grafik für ein Physiksystem, für ein Soundsystem, all solche Sachen, also baut sozusagen die Welt, in der so ein Spiel dann stattfinden soll. Ähm.

Und das erste Spiel mit der war eben ein EvoShooter namens ein Real äh habe ich nie gespielt, kann ich weiter nichts zu sagen. Das Interessante an der ist, die kann man gratis nutzen. Also man muss da irgendwie keine Lizenzgebühren für bezahlen,

Es sei denn, man äh macht mit dem Ergebnis mehr als eine Million Umsatz, dann äh halten sie's dann doch mal irgendwann die Hand auf, aber ich glaube, das ist dann auch fair.

Dan:

[14:43] Ja, ist.

Jan:

[14:45] Aber dementsprechend wird diese Angel natürlich sehr gerne genutzt und auch von ganz verschiedenen Spielen. Also,

Ersten Spiele war das Amerikas Army,

dass ja die US Armee so ein bisschen als Werbemaßnahme mal ausgebracht hatte, dass auch nichts gekostet hat, aber die haben eben auch diese,

ähm diese benutzt und äh wahrscheinlich ja, also ich weiß nicht, na damals haben sie mussten sie wahrscheinlich schon mal ein bisschen Lizenzgebühren bezahlen, aber die werden ja keine Million Umwelt gemacht haben und damit ähm,

Aber auch so Sachen wie verschiedene Spiele, Batman, dann aber auch so Sachen wie Street Fighter, äh was ja völlig an das Genre, das ist ja kein Shooter, sondern eher so ein,

äh wir hauen uns auf die Fresse, so in so einer Arena,

äh Tropico soll wohl auch mit dieser Inseln äh gemacht sein, Zugsimulatoren, ähm Fortnite natürlich und das neueste Pro Evolution Soccer, das ist so ganz ein Fußball äh ähm Spiel.

Dan:

[15:47] Hm?

Jan:

[15:48] Und was aber und das ist eigentlich so der Hauptgrund, warum ich ausgerechnet die an Real Engine rausgepickt habe, was eigentlich so ähm das neueste Ding ist, was man mit so einer,

anstellt, ist halt, äh dass ihr sie wirklich auch für in eine TV-Serie nutzen,

für die sie sich quasi ein Holo Deck gebaut haben,

in dem äh ein riesiger Rundum-LED-Bildschirm ähm,

auf dem die ein eben sozusagen die Kulissen darstellt.

[16:23] Ähm,

Ja, was und das eben in einer Bildqualität, dass man's so abziehen kann, ne? Also das ist einfach, das ist eigentlich total abgefahren. Das wäre vor ein paar Jahren noch völlige Science-Fiction gewesen,

ähm und ich lehne mich mal aus dem Fenster, das wird schon die äh Produktion von von Filmen und Serien in der Zukunft, also es werden irgendwann alle so machen,

vielleicht jetzt nicht für jede Szene, aber das wird garantiert in jedem Film irgendwann in irgendeiner Weise zum Einsatz kommen, weil es einfach eine geniale Methode ist. Denn also,

vereinfacht natürlich einmal den Kulissenbau und macht ihn natürlich auch entsprechend preiswert,

Das funktioniert dann auch sehr schnell und man kann auch mal eben zwischen verschiedenen Drehorten in Anführungszeichen wechseln natürlich, wenn man einfach einen Bildschirm hat, wo man was anderes rauf macht, ne. Es ist schon,

eine ziemlich abgefahrene Technik und ziemlich geil. Und das zeigt auch so ein bisschen, was ähm so,

Ja, also eine eigentlich für Computerspiele,

in den Neunzigern anfänglich entwickelt, entwickelte Engine heute so drauf war. Das ist schon ziemlich beeindruckend, finde ich.

Dan:

[17:30] Ja, sehr.

Jan:

[17:32] Genau, also es ist, wie gesagt, nur eine Engine von vielen und,

aber die können eben mittlerweile wirklich fast perfekt die Realität abbilden oder eben eine Realität, die keine richtige ist, wie zum Beispiel in einer Star Wars Serie,

Ähm ja, für mich äh ein absolutes Wunderwerk und ähm werden wir über kurz oder lang alle irgendwie mit in Kontakt kommen und sei es nur durch irgendwelche Serien.

Dan:

[17:57] Da kann ich nur vollkommen beipflichten. Man muss ja auch sagen, dadurch, dass ähm mit dieser und

vielen anderen Serien in der Zukunft, Außenaufnahmen im Studio gefilmt werden können, wo man halt quasi sagen kann, ja wir möchten das Licht der Abendstunden haben

und dann macht man einfach ein Drehtag von sieben Uhr morgens bis neun Uhr abends mit Licht der Abendstunden

der erste Vorteil, der zweite Vorteil ist, die müssen halt nicht um die ganze Welt joppen, um äh Q an,

Kohle exotische Drehorte zu kommen, das spart wiederum Ressourcen und das freut natürlich den Ressourcen schonendsten Podcast und umweltfreundlichsten Podcast, den die deutschsprachige Podcastwelt kennt.

Jan:

[18:39] Ähm und weil wir natürlich auch Freunde der Popkultur sind, ähm ist es auch immer gut, wenn bei solchen Produktionen Geld eingespart werden kann, weil das wird diese Produktion im Zweifel besser machen.

Dan:

[18:53] Ja. Weil,

Regisseure mit äh weniger ähm Rum, aber mehr guten Ideen auch mal eine Chance bekommen und trotzdem äh visuell äh so geile Sachen abliefern können, wie die ähm großen Namen.

Jan:

[19:09] Ja oder weil man mehr Geld ausgeben kann, um einen ordentlichen Drehbuchautoren einzukaufen.

Dan:

[19:14] Ja

Jan:

[19:15] Es gibt so viele Gründe, Geld einzusparen. Ja.

Dan:

[19:17] Ja, Sparen ist gut, Kinder.

Jan:

[19:20] Ja, ja. Ja, das waren jetzt meine beiden. Ähm dann würde ich sagen, steigen wir in die Liste ein, wa?

Dan:

[19:27] Steigen wir in die Liste ein und ich äh fange gleich mal an, wieder mit was äh Großem aus Beton, nämlich dem Granaltunnel.

Kanaltunnel

Jan:

[19:39] Oh ja, ja. Ähm auf jeden Fall unterbewertet ähm alleine schon, weil man ja auch immer sehen muss,

diese ewige komische äh,

komische Verhältnis zwischen Frankreich und England, also dieser, dass dieser Tunnel überhaupt gekommen ist irgendwann mal, ist an sich auch schon politisch irgendwo ein Wunder. Ähm,

Aber ich sehe auch vom Bauwerk an sich eine krasse Idee, ne? Wir untertunneln mal eben hier so ein äh so ein so ein so ein Meeresarm da ähm.

Also gut, gibt's öfter mal, aber äh also gerade so der Ärmelkanal, der wirklich über die Jahrhunderte immer so eine Trennlinie war zwischen Großbritannien und dem Rest von Europa. Äh ja und da kann man jetzt trockenen Fußes kann man mal da so rüber äh,

also nicht wirklich rüberlaufen, aber man fährt dann mit der Bahn dann halt, ne, aber ja,

auf jeden Fall unterbewertet, also in in jeder Hinsicht technisch und äh aber eigentlich bisschen mehr noch äh politisch, dass das Ding überhaupt da ist.

Dan:

[20:39] Ja, also ich muss ja auch sagen, also die ähm dadurch haben wir,

Effektiv haben wir ja eine Landgrenze zu ähm äh zu Großbritannien, also wir als äh Europa, wenn ich das mal so,

stumpf sagen kann. Und ähm,

Kunden. Ist vielleicht gar nicht so schlecht, auch wenn man äh wenn wir die äh Briten mit ihren Insel ein Eigenarten doch ein bisschen lieb gewonnen haben.

Jan:

[21:10] Ja ja, ja, ja. Ja, genau, also eindeutig unerfüllbar.

Dan:

[21:17] Gut, mein mein nächstes Wunderwerk der Ingenieurs. In Kunst ist der Google Algorithmus.

Google-Algorhithmus

Jan:

[21:28] Ja, den kennt ja keiner im Detail, ne? Also man weiß ein bisschen, was er macht, aber äh öffentlich ist er ja so nicht. Ähm,

aber natürlich, also jeder, der mal ähm ab und zu weiß ich,

wenn man Windows benutzt und sich diese dumme Edgebrose öffnet. Also jeder, der ab und zu mal aus Versehen bin oder irgendeine andere Buchmaschine, ähm nutzt,

Nur aus Versehen macht. Also ähm.

Google ist einfach äh es müsste jetzt nicht nur am Algorithmus, sondern sicherlich auch daran, dass sie das äh da steckt ja eben auch irgendwo ein geilerer Index hinter und so, aber es ist eben auch immer so die technische Kombination aus allem, ne. Ne klar, ähm,

unterbewertet, weil es wäre ähm die Weltwirkung definitiv ein schlechterer Ort ohne Google.

Dan:

[22:20] Ja. Das heißt nicht, dass Google ähm alles richtig macht und immer gut ist, ganz im Gegenteil, ja, also.

Jan:

[22:29] Die machen sogar ziemlich viel falsch, aber die Suchmaschine zumindest äh ist unangefochten die Beste und es haben also deswegen nenne ich ja Bing, also es ist da steckt immerhin auch die nicht ganz kleine Firma Microsoft hinter,

und Ding entwickeln, die jetzt auch schon ziemlich lange und das kommt nicht anders vor. Also es ist immer noch nicht benutzbar. Es ist einfach nicht benutzbar.

Und das ist das spricht eigentlich schon für sich und das sagt eigentlich schon aus, wie viel Vorsprung technischer Art, die da ähm,

mit ihrem äh mit ihrer Googlesuche letztendlich haben.

Dan:

[23:07] Mein nächstes Thema ist Nerve.

Nerf

Jan:

[23:12] Okay, da bin ich nicht so der Experte äh drin. Also ich weiß, was es ist. Das sind hier diese äh Büro ähm Waffen quasi, ne.

Dan:

[23:22] Genau, also eigentlich werden sie ja vermarktet als äh Schaumstoffpfeil verschießene Pistolen und Gewehre für Kinder, die echte, genau.

Jan:

[23:31] Ja, aber wir wissen ja alle, wie die in Wirklichkeit genutzt werden.

Dan:

[23:36] Echte Zielgruppe sind natürlich Büroängste, ähm die äh langweilige äh Jobs haben

und mal so richtig die Sau rauslassen wollen und sich richtig lustig dabei fühlen, sich gegenseitig mit kleinen Schaumstofffeilen zu beschießen

Soweit die die Marketingperspektive aber die Ingenieurstechnische Perspektive

ist wirklich äh spannend. Und zwar ähm äh sind das ja äh billige Plastikspritzgussteile,

mit äh mit ein paar Dichtungen und Federn, äh die so genial äh teilweise zusammengesetzt sind, dass sie diese Schaumstoffpfeile,

genau der richtigen Geschwindigkeit verschießen können. Und äh mit mit,

wirklich minimalstem Aufwand an Material. Also das äh wenn man sich mal, wenn man mal so ein Nervending hat,

ähm sich ein bisschen dafür interessiert und die aufschraubt und guckt, wie das alles funktioniert. Das ist brilliant,

Kann man nicht anders sagen.

Jan:

[24:43] Ähm okay, also ja, ich habe mich mit der Technik von den Dingern echt nie so richtig viel beschäftigt. Ähm aber mir fällt dazu gerade ein, äh kennst du schon den Toilettenpapierblaster?

Dan:

[24:56] Nein, äh ich aber ich bin schon jetzt fasziniert. Erzähle mir mehr.

Jan:

[25:02] Also der ist, das ist halt nicht, ich glaube, der trägt nicht die äh Nerf äh Firma hinter, aber äh das Ding zeigt

eine eine normale Rolle in Toilettenpapier und deswegen äh macht daraus diese kleinen Spuckekügelchen, die man früher noch selber machen musste und schießt die.

Dan:

[25:19] Ach, das äh.

Jan:

[25:21] Also du hast da so einen Wassertank drauf und dann macht der halt und vermischt er das. Und das ähm ist also technisch wahrscheinlich ein ähnliches Niveau, aber ich finde die Idee einfach noch mal so ein bisschen lustiger.

Dan:

[25:32] So Produktentwicklungstechnisch muss da jemand richtig ähm,

Hirschmals reingesteckt haben, denn zuverlässig,

Diese ganzen Sachen abzu- ähm

abzurollen von der Toilettenpapierrolle. Ähm,

zu zerknüllen, zu befeuchten äh dann noch zu was Festem zu drehen.

Das äh muss man auch erstmal hinbekommen. Und.

Jan:

[26:01] Genau, also ich bin, also hier seit ein paar Jahren geistert das Ding so immer durch irgendwelche Wunschzelle,

Ich habe das bislang noch nie in die Finger gekriegt. Aber ich sage mal äh vierundzwanzig neunundneunzig bei bei äh Mytoys, wenn man möchte. Also ich glaube, das ist ein ziemlich geiles Teil.

Aber gut, ansonsten würde ich sagen, ähm ja, wenn du sagst, hier so ähm technisch äh Nerv,

Ja, glaube ich. Ähm es, ist, glaube ich, schon ziemlich ähm cool gemacht. Ähm ja, dann erschliessen sich da da im Urteil mal an.

Dan:

[26:38] Ja. Mein äh nächstes Thema ist nicht ganz so ähm äh nerdig. Das äh ist die nämlich die Concord. Also die ist auch unheimlich nerdig, aber.

Die Concorde

Jan:

[26:52] Ja. Ja,

unsicher. Ich würde, ich würde fast sagen, äh überbewertet, weil,

ist es natürlich ein zu groß geratenes Düsenflugzeug dieses,

tausendfach beim Militär äh gibt. Also das Prinzip ist jetzt eigentlich ja nun nicht so ein super äh,

spektakulär neu ist. Natürlich ist es irgendwo was neues und was auch ziemlich geil ist für die damalige Zeit auch gewesen. Ähm,

das als Passagiermaschine zu bauen, aber weiß ich nicht, wenn ich mich rechten Sinn äh dann ist äh das Ding ja auch deswegen abgestürzt, weil.

Von der Konstruktion eben vielleicht auch nicht ganz so sicher war, äh äh wie es hätte sein sollen. Und ich glaube, kostendeckend geflogen ist es nie, ne?

Dan:

[27:49] Nö, also es ist tatsächlich eher ein Wunderwerk äh der politischen Ingenieurkunst auch. Ähm,

gilt so ein bisschen dasselbe für die Concorde, was für den Kanaltunnel galt.

Jan:

[27:58] Ist auch auf Französisch ähm ähm UKA Kooperation, ja.

Dan:

[28:03] Die Franco britische Kooperationen, die dahinter steckt und ähm diese zwei Länder, die ja mal einen hundertjährigen Krieg miteinander hatten immerhin,

ein bisschen enger zusammengebracht hat, was ja auch ein ein sehr sehr schöner Nebeneffekt ist.

Jan:

[28:20] Ja. Ja, aber technisch, weiß ich nicht, bin ich so ein bisschen, ja,

Vielleicht aber vielleicht habe ich mich auch zu beschäftigt, aber wie gesagt, für mich ist eigentlich nur ein ähm etwas zu groß geratener Düsenjet und,

richtig tollen, funktioniert für das, für das war geeignet ist, hat er denn ja am Ende auch nicht.

Dan:

[28:40] Ja, aber es ist immerhin ein ein fetter ähm Überschall-Düsenjet, als Passagieremaschine und das ist das finde ich schon. Ich für meinen Teil schon ziemlich geil.

Jan:

[28:50] Die ich dir auch gerne mal mitgeflogen, so ist es nicht. Also das ist schon ein geiler Flieger, ne, aber so für sich genommen jetzt.

Dan:

[28:56] Ja, du. Das seid ihr unbenohn. Also als nächstes habe ich ein weiteres äh Verkehrsmittel, das ähm sehr schnell war, nämlich den Transrapid.

Transrapid

Jan:

[29:08] Ja, ähm.

Würde ich sagen, äh unterbewertet. Ich bin,

allerdings auch nicht so sicher, ob man den jemals irgendwo äh in irgendeinem Szenario,

sinnvollen Betriebskosten hätte bauen können. Ähm aber ich sage mal so, wenn man

Also ich so, man kann heute ins Emsland fahren und dann steht er da irgendwo rum und rottet vor sich hin. Und trotzdem sieht das Ding immer noch so bizarr futuristisch aus. Äh das ist schon irgendwie beeindruckend ist. Und alleine dafür ähm sage ich

unterbewertet.

Dan:

[29:45] Ja, also ich muss auch sagen, der hm,

äh Transrapid ist ja nicht nur daran gescheitert, dass er ähm dass er ein ähm.

Dass er vielleicht äh auch äh auf der äh betriebswirtschaftlichen Seite nicht ganz sinnvoll war, ist er auch einfach an der ähm notorischen, äh ekelhaften Technikfeindlichkeit der Deutschen scheitert.

Jan:

[30:12] Ja, vielleicht, aber andererseits, wenn du dir ähm also, wenn du dir halt diese diese äh Stelzen und anguckst, wie groß dieses, also ich weiß nicht, wie man das in der Stadt haben, diese Dinger, also das ist schon alles so ein bisschen klobig und so.

Dan:

[30:26] Ich lebe in Berlin bei uns äh gibt's ähm Kilometerweise Bahn auf äh Stelzen, auf Brücken und so weiter und ich meine diese Stelzen hätten ja auch nicht zwingend sein müssen.

Jan:

[30:40] Ja, okay, also man hält's bestimmt ein bisschen netter machen können und so, das äh das kann schon sein.

Dan:

[30:45] Ja, ich meine, aber wenn du das in der Gegend machst, wo lauter Kühe rumlaufen, da gibt's schon Sinn, dass das Ding auf Stelzen stellst.

Jan:

[30:51] Ja, da sind vor allen Dingen auch mal Straßen unter durch und so. Also sehr lustig. Man fährt so durchs Emsland und man ähm ab und zu äh kommt man einfach mal unterquert man da so eine äh Traffel, ne, so ganz unvermittelt,

nichts anderes, das ist auch so geil.

Dan:

[31:07] Ja wie's in meinem Sound halt so ist.

Jan:

[31:11] Ja

Katalysator

https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeugkatalysator

Dan:

[31:17] Meine nächstes Wunderwerk hat wieder was mit Verkehr zu tun. Das ist nämlich der Katalysator.

Also um genau zu sein der drei Wege Cut.

Jan:

[31:28] Ja, ja. Ja, ähm äh macht die Luft sauberer und äh hat sich ja offensichtlich auch einigermaßen bewährt. Ähm,

sagen, ja, unterbewertet, spricht man heute nicht mehr so drüber, das war ja vor,

zwanzig, dreißig Jahren warst du immer noch riesen berbel äh Ding. Er hat also gerade so so ein Alleinstellungsmerkmal hier, den geilsten Cut von allen und so,

verkauft man heute jetzt nicht mehr so Autos drüber, aber.

Dan:

[32:04] Ja und was für eine Bedeutung. Ich meine, ähm wir wir äh regen uns heute furchtbar über ähm über Luftverschmutzung auf. Ähm die in Zeiten vor dem cut ähm niemanden interessiert hätte,

Weil äh weil das, was heute an Scheiße in der Luft rumfliegt, zumindest von Automotoren, äh,

Verschwindend geringer Bruchteil dessen ist, äh was damals äh hinten rauskam und das hat zu einem ganz, ganz großen Teil mit drei Wegekatalysatoren zu tun. Also ich meine

ähm,

Vor mit Autos, die vor zwanzig, dreißig Jahren gebaut wurden,

konntest du prima Selbstmord begehen, indem du einfach einen Schlauch äh über den äh Auspuff ähm gezogen und dann in in den Innenraum geleitet hast,

Und dann bist du heimlich still und leise am ähm coolen äh Stoffmonoxid äh gestorben. Das geht heute nicht mehr. Du kannst du,

Es ist nicht angenehm, es ist auch sicher nicht gesund, aber ist schon lange nicht mehr tödlich. Ähm.

Jan:

[33:10] Ah ich sage mal, wenn man's vier Tage lang macht, dann merkt man's doch.

Dan:

[33:13] Ja, aber äh vier Tage sind schon mal eine bessere Quote als vier Minuten.

Und äh schon allein die ganzen Schwefeloxide,

Ne? Also ähm da der drei Weg Katalysator einer der sinnvollsten Einsatz ähm Gebiete für Platin übrigens. Ähm,

ist eine unterbewertete äh ein unterbewertetes Wunderwerk der Ingenieurskunst. Das nächste ist der Kronkorken.

Jan:

[33:50] Ja, ähm das ist ein bisschen schwierig, also,

Kronkorken

[33:57] Technisch ist das natürlich ein super simples Teil. Machen wir uns mal nichts vor. Äh aber.

[34:04] Also die Tatsache, dass äh die Dinger bis heute immer noch überall drauf sind, außer bei den ähm,

ein paar Produkten, die so ein bisschen ähm Hochwertigkeit machen wollen oder die das so machen, wie die Flensburger Brauerei äh als die auf Kronkorken hätten umstellen müssen,

haben sie es nicht gemacht, weil ihre Abfüllanlage war denen noch zu neu und die haben gesagt, nö, wir machen jetzt erstmal nochmal weiter hier mit den mit den das ist halt heute ihr Markenzeichen, äh,

Das hat sich damals nie einer so ausgedacht, ne. Das ist so historisch so ein bisschen so entstanden durch einen Zufall. Ähm,

Aber eigentlich, also der Witz an den Kronkorken ist ja, dass es viel günstiger und einfacher ist, ähm allein die ganze Reinigungsnummer und so, ne, also die.

[34:56] Ich habe mal eine Doku über die Flensburger Brauerei gesehen, wo auch Leute, die da in den, was weiß ich, Fünfzigern oder so äh gearbeitet haben, zu Wort kamen. Und da war dann eine Dame dabei, deren Aufgabe das war, von den,

Plopkorkner. Ähm überall war diese Gummis runterzupullen und die hat gesagt, ja, da hast du jeden Tag kaputte Flossen gehabt hinterher

so einen bescheuerten Job äh dadurch weggefallen sind, machen eigentlich den Kronkorken zu einer äh äh tollen Sache. Es war einfach erheblich günstiger nachher. Also das ist einfach so.

Deswegen wird der ja auch bis heute gerne benutzt, aber einige sind extrem simples Konzept, ne.

Dan:

[35:37] Ja, aber das sind ja gerade die simplen Konzepte, die ich so genial finde, weil ähm ähm,

Was zum Beispiel viele nicht wissen, ähm haben äh ist das äh Kronkorken äh in aller Regel eine ungerade Zahl an Zähnen haben.

Und der Grund ist, dass sie ähm dass sie ja durch irgendwelche Zuführ äh Schienen laufen müssen. Und wenn sie eine ungerade Zahl an Zähnen haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich dort verkanten, viel geringer.

Jan:

[36:05] Ja äh.

Dan:

[36:06] Und das äh und äh.

Jan:

[36:08] Einundzwanzig Zacken.

Dan:

[36:10] Genau und das sowas finde ich äh großartig und da und da wird ja auch äh ja, jetzt kann man wahrscheinlich wirklich nicht mehr viel daran machen, aber materialtechnisch und so weiter ist das alles äh äh wahnsinnig faszinierend.

Jan:

[36:24] Ich glaube, man könnte ihn theoretisch noch ein bisschen dünner machen.

Irgendwann läufst du halt Gefahr, dass du ihn kaputt machst. Also es muss ja auch Menschen kompatiblich sein.

Dan:

[36:34] Ja genau und ähm ja der der Fehler ist immer der Mensch, ja und wenn dann hier irgendjemand mit einem ähm Neandertalermäßig versucht, das Ding aufzuhebeln,

Das Ding reißt äh und wird dann von der äh möglicherweise dann noch vom äh äh,

Druck der Kohlensäure in alle möglichen Richtungen gefördert. Das wäre natürlich misslich.

Jan:

[36:57] Also ich meine, ab acht Bier äh ist jeder so ein bisschen mehr.

Dan:

[37:01] Oh Mann.

Jan:

[37:06] Ja. Ja okay, aber ich sage trotzdem, äh,

Ich sag's trotzdem, überbewertet. Es ist auch schon eine relativ alte Erfindung mittlerweile, also es ist jetzt für mich ist es nicht mehr so ein technisches Wunderwerk. Es ist ähm.

Hatte seine Bedeutung alleine, weil weil äh alleine wirtschaftlich äh gesehen und ich finde Kronkorken auch äh super Verschluss. Ähm,

diese diese ähm Bügelflaschen, das natürlich äh,

ist natürlich edel und und Nostalgie und alles und so, aber äh nö, also ich finde so ein so ein Kronkorken zu öffnen, dass ähm erfüllt mich auch immer mit äh tiefster Vorfreude.

Sicherungen (Schutzschalter)

Dan:

[37:46] Sehr gut.

Die das nächste Wunderwerk der ähm Ingenieurkunst kommt äh aus äh einem ganz anderen Bereich und das ist der Schutzschalter den meisten bekannt als Sicherung.

Jan:

[38:03] Ja, meinst du so ein F I?

Dan:

[38:06] Ja

Jan:

[38:08] Also ähm ein sogenannter Fehlerstromschutzschalter.

Das ist äh ja, das ist für mich auch so eine der,

faszinierendsten Maschinen, die man so im Haus hat, von denen man vielleicht gar nicht so richtig was ahnt, bis man sich da bisschen äh beschäftigt. Ähm,

weil der ja im Grunde genommen Folgendes macht, der guckt, ob irgendwo ein Fehlerstrom,

abfließt, der nicht zurück übers Netz, also über diesen Schalter abfließt und wenn das passiert, dann löst er aus und schaltet einfach aus. Und das hat zur Folge, dass wenn man wenn irgendwo einer äh unheimlich ein Gewicht kriegt, dann geht einfach der Strom aus.

Äh bringt diesen, der grade ein Gewicht kriegt, nicht um.

Das ist einfach ziemlich äh

Ist auch, ist auch ein relativ simples Konzept hinter letztendlich. Also da steckt jetzt kein Mikro-Controller drin oder so, der das ähm abgleicht. Dennoch das ist eine Erfindung, die es schon relativ lange gibt. Nee, der macht das einfach über Physik und ist geil.

Dan:

[39:12] Ja. Ja. Auch ähm,

ähnlich faszinierend finde ich auch die Schmelzsicherung.

Jan:

[39:22] Ja, gut, das funktioniert auch über Physik, aber das ist ja doch eher so die die Holzhammermethode, wenn man so will, ne? Also.

Dan:

[39:27] Ja, natürlich. Ja. Aber trotzdem, dass die, äh dass die immer und zuverlässig funktioniert das ja auch, ähm äh da haben da ein paar sehr kluge Köpfe, sehr lange dran äh gefeilt, bis das dann so lief, wie es.

Jan:

[39:40] Aber ja, also aber diese klugen Köpfe haben widerlich mit den Menschen gerechnet, weil ähm wie wie repariert man ähm wenn man bisschen assi ist, äh so eine blöde Schmelzsicherung.

Dan:

[39:52] Ja, weil ich.

Jan:

[39:53] Die irgendwie mit Alufolie oder so und und tu die wieder rein.

Dan:

[39:57] Ja

Jan:

[39:59] Ne? Das ist wieder Faktor Mensch. Äh macht solche klugen Ideen natürlich wieder irgendwie kaputt.

Dan:

[40:04] Ja, nicht zu Hause nachmachen.

Jan:

[40:07] Nein, auf gar keinen Fall. Aber Schmelzsicherung hat man, glaube ich, zu Hause auch nicht mehr so viel. Ja, okay.

Dan:

[40:12] Ich habe tatsächlich noch welche. So ähm,

Space Shuttle

https://www.nasa.gov/mission_pages/shuttle/main/index.html

[40:16] Etwas, äh das man zu Hause nicht ohne Weiteres nachmachen kann, ist das Space Shuttle.

Jan:

[40:23] Funktioniert geil. Ähm finde ich eigentlich,

Also ich sag mal rein optisch absolut ikonisch, also absolut geil. Ähm technisch, ähm,

ich sagen überbewertet. Also es hatte natürlich seine Bedeutung, weil es eine riesen Nutzlast ins All befördern konnte und genau deswegen ist es auch so lange in Gebrauch gewesen, aber,

was es eigentlich sein wollte, nämlich ein mehrfach,

nutzbares Fluggerät, das war es ja leider nur so ansatzweise,

ne? Weil die ähm ich glaube.

[41:04] Also entweder die kleine oder der große äh Booster, den er immer so dabei hatte, war hinterher auch irgendwie nur begrenzt wiederverwendbar. Ich glaube, den den Großen musste man, konnte man nur zweimal oder irgendwie so. Ähm also das war alles,

nicht so wahnsinnig wiederverwendbar wie das eigentlich mal die Idee war,

ähm und Leute, die das Ding mal äh steuern durften, sagen auch, es lässt sich ungefähr so gut lenken wie ein Ziegelstein. Also,

alles irgendwie nicht so geil. Also das sieht viel geiler aus, als es am Ende ist. Und deswegen sage ich ähm überbewertet, auch wenn es eigentlich,

zumindest damals so in den, in den Achtzigern und auch Neunzigern eine große Bedeutung hatte, weil man natürlich, also ich sage mal, ohne,

äh diese Space Shuttle hätte man so Sachen wie äh also ich glaube die internationale Raumstation wurde damit noch teilweise bisschen gebaut,

fraglich, ob man das ohne überhaupt hingekriegt hätte. So Klopper wie so ein Hubbel Teleskop, das einfach auch weil es ein optisches Instrument ist,

äh ziemlich groß sein musste, ob man sowas ins All gekriegt hätte mit irgendwelchen anderen Fluggeräten, also zumindest die es damals gab, wahrscheinlich nicht. Ähm,

also auch sehr perspektive eigentlich ein ziemlich bedeutsames äh Teilen, das will ich da gar nicht mit sagen, aber ähm leider hinter dem eigenen Anspruch geblieben und das ist eigentlich schade.

[42:34] Wetzlar jetzt sowas wie äh SpaceX so ein bisschen aus, ne? Also die Dinger sind wirklich wiederverwendbar.

Dan:

[42:41] Ja, wobei ich ja sagen muss, dass das Space Shuttle schon ein wenig den ähm die Weichen dafür gestellt hat. Das ist so, als äh wie's BSX heute geben kann. Und.

Jan:

[42:52] Ja, allein allein schon, weil das eben diese diese Idee ist, ne?

Dan:

[42:56] Jetzt hat die Konzepte erstmal auf den Tisch gebracht, die heute vervollkommnet werden und deswegen äh sage ich das Gegenteil von dir und finde es unterbewertet.

Jan:

[43:04] Ja okay.

Bobby Car

Dan:

[43:05] Und komme zu meinem letzten ähm äh Wunderwerk, auch ein Verkehrsmittel, aber in etwas anderes als das Base Shuttle, nämlich das Bobbycar.

Jan:

[43:15] Das hatten wir doch irgendwann auch schon mal.

Dan:

[43:18] Ja

Jan:

[43:22] Ja äh ähm da sage ich auch äh mal unterbewertet, weil ähm weil man da auch prima als Erwachsener noch ein Rennen drauf fahren kann. Und äh das kriegt man nicht mit jedem Spiel.

Dan:

[43:36] Ja. Ich empfehle sehr dringend ähm beim Bobbycar die ähm den Sendung mit der Mausbot über seine Herstellung. Ähm,

ganz großartig, das ist äh Technik, die begeistert und dass äh irgendwelche Typen sich hingesetzt haben und sagen, wir nehmen jetzt ein bisschen Plastikschlauch, erhitzen den, pusten bisschen heiße Luft rein, drücken das Ganze in eine Form und schneiden das dann ab,

dann äh dann stecken wir ein paar Stahlstäbe durch, ähm die Enden dieser Stahlstäbe machen wir noch ein paar Plastikteile,

und haben dann ein unglaublich langlebiges und ähm und äh widerstandsfähiges äh Produkt, das ähm.

Das dann auch noch ergonomisch äh,

absolut äh genial durchgestylt ist, also das äh das finde ich bis heute faszinierend und die machen's ja wirklich ähm äh,

die die schaffen's, das Ding in Deutschland herzustellen, also Deutschland mit den äh berühmthohen äh Produktionskosten und trotzdem bezahlbar zu halten für Otto Normalverbraucher, da.

Jan:

[44:45] Ja gut, wahrscheinlich steckt er nicht so fürchterlich viel Handarbeit drin, ne?

Dan:

[44:49] Da steckt nicht fürchterlich viel Handarbeit drin, aber sehr viel Ingenieurkunst und jeder kleine Scheiß äh äh schritt dabei ist natürlich ähm durchautomatisiert.

Und genau,

Man guckt sich das an und denkt sich, boah ey, ne, da da hat anstatt, dass die ähm da äh fuffzig Leute einkaufen, die stupide vor sich hin werkeln, haben sie halt mal fünf Leute

für fünf Wochen mit den Maschinen und der Steuerung eingeschlossen bis das gesessen hat und die Maschinen das konnten. Und sowas finde ich richtig richtig gut.

Jan:

[45:26] Ja. Absolut, ja.

Dan:

[45:28] Damit äh sind wir am Ende meiner Durchsagen gelangt. Jetzt bist du dran.

Uhrwerk

https://de.wikipedia.org/wiki/Uhrwerk

Jan:

[45:32] Okay. Ja, dann ähm äh steige ich mal ein und äh sage, Uhrwerk.

Dan:

[45:38] Unterbewertet. Ich meine ähm alle haben heutzutage Smartwatches.

Und ähm ja äh die wie Uhren sind ja im weitesten Sinne Rechenmaschinen.

Und ähm damit mechanisch auch die Vorläufer ähm.

Dessen, was wir heute als Smartphones, Computer und Smartwatches kennen und.

Jan:

[46:06] Eine interessante Sichtweise, ja, kann man sagen.

Dan:

[46:09] Genau, also äh und ähm schon alleine deswegen unterbewertet einfach, weil äh sich äh leider viel zu selten bewusst gemacht wird, äh was diese äh was solche Dinge bedeuten.

Jan:

[46:22] Gut, also ich hätte eher so daran gedacht, also auch ich bis auch unterbewertet finden, aber vor allen Dingen, weil das ja wirklich, also,

so ein so ein Armbanduhrwerk wahnsinnig filigrane Zahnräder, die da alle irgendwie ineinander greifen, die ja auch mit einer unglaublichen Präzision arbeiten sollen,

extrem beeindruckend. Also es ist vielleicht aus heutiger Sicht nicht mehr unbedingt das, was man äh was was man so benutzt. Ähm,

aber äh eigentlich ein bisschen schade. Also da geht irgendwo bisschen was äh verloren, was echt beeindruckendes Technik.

Dan:

[47:00] Ja.

Jan:

[47:02] Und äh das Gleiche könnte man auch über,

Festplatte

https://de.wikipedia.org/wiki/Festplattenlaufwerk

[47:05] mein nächstes Wunderwerk sagen, das ist nämlich die Festplatte, also die in der sich auch noch was gedreht hat.

Dan:

[47:10] Ja, also ich,

Ich weiß noch, wie man ähm wie man dann eine fünfhundert Gigabyte äh Platte gekauft hat, auf die dann ganze Filmsammlung draufpassen musste. Die MP3s und so weiter und so fort

und das war eine äh wirklich wichtige Anschaffung, wo man dann auch geguckt hat, aber ob's äh besser eine Western Digital sein sollte oder eine, also.

Ähm klar, ähm,

Die Kacken gegenüber einer modernen SSD völlig ab, aber,

Ein ganz, ganz wichtiger Meilenstein auf dem Weg äh zu zu dem Punkt, wo wir heute sind.

Jan:

[47:50] Ja und es ist auch, also wenn man sich so den den den Mechanismus anguckt, wie die so arbeiten, ist es auch wieder sehr beeindruckend. Also, es ist technisch überholt mittlerweile. Ähm,

man will da auch nicht mehr hin zurück, aber es ist trotzdem beeindruckend, wie es einfach funktioniert. Und ich weiß noch, wie ich meinen ersten Computer gekriegt habe.

Und mein Kumpel so zu mir meinte, ey Alter, die riesen Festplatte, die kriegst du ja die Folge. Weißt du, wie groß die Festplatte war? Vierhundertsechzig MB.

Dan:

[48:20] Ui

Jan:

[48:22] Also ich habe zwar eine Weile gebraucht, bis ich die voll gekriegt habe, weil man damals einfach nicht so eine Datenmenge hatte, aber,

damals eine riesen Menge, das war Mitte der Neunziger und heute ist das so selbst in Gigabyte wäre das nicht mehr so dolle viel.

Okay. Ähm mein nächstes Wunderwerk ist die AK siebenundvierzig.

Ak47

Dan:

[48:45] Ja, also tatsächlich ähm.

Ein, ja, die AK siebenundvierzig durchaus ein äh sehr robustes ähm Sturmgewehr,

ähm ähm ziemlich genial konstruiert ähm ergonomisch eine Katastrophe, wenn man mich fragt.

Aber da bin ich natürlich ähm hm ja, also,

sehr westlich geprägt. Ähm aber nichtsdesto weniger.

Jan:

[49:17] Russen haben da andere Ergonomie.

Dan:

[49:19] Nee, das äh äh das hat sehr viel mit Ausbildung und Doktrin zu tun, wie die ähm äh wie man damals äh als diese Waffen eingeführt wurden, die Schießausbildung gemacht hat und ähm natürlich äh,

für eine moderne Handhabung ist die äh Kala Schnikow äh nur bedingt geeignet,

Aber äh natürlich ähm ein genial simples Konzept, ähm,

äh und auch sehr, sehr robust. Kann auch ähm ziemlich viel ähm Missbrauch ab,

bevor, bevor es zu viel Funktionen kommt. Wobei interessanterweise mal ein Test ergeben hat, dass ähm die das,

Tatsächlich das amerikanische M sechzehn, wenn man's einmal komplett im Schlamm untergetaucht hat. Ähm,

Ein bisschen besser performt als eine AK siebenundvierzig.

Jan:

[50:12] Das wusste ich.

Dan:

[50:13] Ja, äh liegt aber ähm hauptsächlich daran, wenn man einmal das ganze Gewehr kurz in Schlamm taucht und wieder rausholt äh äh hat die das M16, weil's einfach mit viel engeren Toleranzen und viel ähm geschlossener,

gebaut ist, einfach nicht so viele Schlamm eindring,

wenn erstmal, wenn erstmal der, der, der, der Dreck drin ist, dann ist die AK siebenundvierzig natürlich ein bisschen zuverlässiger. Und ähm ja, äh,

Weil ich's besonders gut finde, dass es das Ding gibt. Ähm aber wegen der Bedeutung, die es hat ähm sage ich mal, unterbewertet.

Jan:

[50:51] Ja, da schließe ich mich an, also mich beeindrucke auch vor allen Dingen diese Robustheit, ne. Also das ist eben,

eigentlich ja ein ein Gerät ist das relativ präzise arbeiten muss,

damit das überhaupt funktionieren kann. Ähm,

trotzdem hält es beeindruckend viel aus. Das finde ich so eine Kombination, die ähm da ziehe ich einfach mal äh den Hut vor.

Ähm das nächste Wunderwerk ist ein Werk.

Dan:

[51:21] Schiffshebelwerke äh sind äh absolut unterbewertet. Wir unterschätzen sowieso ähm wie viel ähm wir der Binnenschifffahrt verdanken.

Schiffshebewerk

https://www.schiffshebewerk-scharnebeck.de/

[51:33] Also Binnenschifffahrt ist einfach mal wirklich, wirklich wichtig.

Werke sind natürlich ähm,

Wunderwerke,

äh der Ingenieurskunst, die ihresgleichen suchen. Die sind sowohl riesengroß und äh bombastisch und ähm beeindruckend, aber die sind auch einfach äh sehr filigran und äh,

bis aufs kleinste Detail äh ausgeklügelt und das äh ist äh großartig. Ich meine ähm

Ein Schiffshebewerk für diejenigen, die ihn jetzt da nicht so ganz vorm muss man sich ja vorstellen, wie so eine, wie so ein Aufzug für Schiffe.

Jan:

[52:11] Genau.

Dan:

[52:12] Ne? Ähm da und äh und so so eine Kabine und ein Gegengewicht und die sind mit Seilen verbunden über Rollen.

Und äh in der Nähe von Berlin gibt es ja das Schiff Sebewerk Niederfino vom Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Äh sehr, sehr schönes Industriedenkmal,

daneben können ganz abenteuerlistige noch versuchen die alte Schleusentreppe zu finden und,

Und äh außerdem wird dort noch ein äh modernes Schiff Siebewerk direkt daneben gebaut. Und das ist wirklich irre. Da hast du diesen Druck mit voller Wasser, in denen ein Schiff reinfährt

und dann äh wird das mit sehr sehr geringem Energieaufwand äh mit ein paar Elektromotoren hochgezogen.

Jan:

[52:59] Ja, äh wir haben hier ja.

Dan:

[53:01] Über zwanzig Meter übrigens, das ist äh wenn du das Ding da in der Landschaft stehen siehst, unglaublich. Sehr, sehr.

Jan:

[53:07] Ja, wir haben hier ja ein bisschen äh bei mir um die Ecke, dass ähm Schiss-Febewerk Scharnebeck vom Elbe Seitenkanal, das ist äh Kanal, der ähm,

quasi äh die Elbe bei äh bei Hamburg mit Wolfsburg so verbindet. Ähm und,

Ja und da also das Ding ist, glaube ich, in den Siebzigern oder so,

eröffnet worden. Äh hier steht halt so ein bisschen so mitten im Nichts, also du fährst das auf einer Straße so ran und auf einmal siehst du halt diese riesen Türme und ja, also es ist schon da kann man sich dann auch so angucken, was für eine,

Höhendistanz da mit überwunden wird. Und ich stelle mir immer gerne vor,

wie das wohl war als das erste Mal einer ankam und meinte hier, ich habe eine Idee, lass mal einen Fahrstuhl für ein Schiff,

Also ich weiß nicht, ich hätte glaube ich gesagt, ja komm, lass mal. Ne, also allein diese Idee finde ich schon äh total irre,

und die Dinger gibt's und sie funktionieren und äh sie tun's seit Jahrzehnten ähm ist einfach beeindruckend.

Dan:

[54:16] Ja. Und äh ja, der der Elbe-Seiten-Kanal, da bin ich kürzlich noch drunter durchgefahren.

Nicht nur diesen äh dieses Schiff See bewerkt, der hat auch noch ein paar Brücken, wo man ihn unterquert, das das finde ich auch immer gut.

Jan:

[54:34] Und ich glaube, bei Magdeburg gibt's sogar so eine Kreuzung aus zwei Kanälen und so, also ganz verrückte Sachen gibt's ja schon mit Garnelen in Deutschland. Das ist wirklich Wahnsinn. Äh.

Dan:

[54:43] Aus,

Kreuz äh bei äh Magdeburg, kann man sehr gut von der A zwei aus sehen, wenn man da vorbeifährt. Man darf nur nicht zu lange rüber gucken, sonst äh fährt man in die Elbe selbst rein.

Und ähm es gibt auch noch ein Wasserstraßenkreuz zwischen dem Mittellandkanal und der Weser bei Minden.

Jan:

[55:00] Ah okay, okay. Äh ja.

Dan:

[55:02] Einmal sogar.

Jan:

[55:05] Ich glaube ungefähr einen Monat nachdem er eröffnet wurde, ist er ja auch erstmal gebrochen.

Dan:

[55:14] Ist auch misslich.

Jan:

[55:15] Weil er ja so sieht war nicht so gut fürs Image. Ja, also Kanäle sind ja für sich genommen auch nochmal so ein Wunderwerk. Ähm.

Dan:

[55:25] Vulva, da da fallen mir auch ein paar ein.

Jan:

[55:28] Ja

Ich glaube, jeder Kanal für sich genommen, also je länger, desto ähm,

wundernswerter, aber äh ich glaube, eine Herausforderung sind die immer alle gewesen. Aber,

mein nächstes äh Wunderwerk ist doch eine Nummer kleiner und zwar der VW Käfer.

Dan:

[55:45] Am häufigsten produzierte Orte der Welt. Ja, also ich meine ähm.

Vw Käfer

[55:55] Dafür, dass es ein Nazi erfunden hat, äh war's eine ziemlich gute Sache.

Jan:

[56:00] Ja. Ja, also auch da.

Vergleichbar haben, auch mit der Kalaschnikow, also ist auch ähm ziemlich robust und ähm unkaputtbar.

Ansonsten so ein bisschen Holzklasse, aber hat's halt für äh die damalige Zeit ähm völlig getan.

Dan:

[56:23] Ja, also bisschen die Kalaschnikow unter den Autos.

Jan:

[56:27] Äh dein nächstes Wunderwerk ist der Apple eins.

Apple I

https://www.computerworld.ch/business/ios/apple-1-kostete-40-jahren-666-dollar-heute-900-000-1335832.html

Dan:

[56:35] Ja, der Apple eins ähm,

einer der äh Grundpfeiler äh des äh,

ja des modernen Computers auch wenn er in der Hinsicht,

Ich glaube, der Apple eins war äh,

nicht ganz so ein Meilenstein, wie der Apple zwo tatsächlich, aber es ist natürlich auch der ähm Computer, mit denen äh die legendäre Obst und Elektronikfirma ihren Ruf äh begründet hat, insoweit ähm,

Äh ich würde ich würde ihn eher auf kultureller Ebene als auf Ingenieurtechnischer Ebene ähm ähm zu einem Wunderwerk.

Jan:

[57:18] Ja, vielleicht, aber andererseits ähm ja, mit dem ging's dann eben los

dass man Computer in der Größe ähm überhaupt kriegen konnte, die man sich denn irgendwo da in in seine äh in sein Wohnzimmer aufstellen kann, wenn man das will. Und ähm

Ja klar, also vielleicht ist die kulturelle Bedeutung ein bisschen größer, aber es ist ja irgendwo auch eine Ingenieurstechnische Leistung gewesen, dass man sowas,

bauen kann, bauen will und und auch äh,

Also laut Wikipedia wurde der für sechshundertsechsundsechzig Euro damals äh Dollar damals verkauft,

Bis jetzt nicht umgerechnet, aber es scheint mir jetzt ein Preis zu sein, der gar nicht mal so teuer ist für,

Für die damalige Zeit, für ähm einen brauchbaren Computer.

Dan:

[58:06] Also ich meine ähm wenn man's heute ins Verhältnis setzen wollen würde, müsste man sagen ähm,

Elektroauto wieder Tesla zu so einem zu einem vergleichbaren Preis und nicht ähm,

und mich äh das Verhältnis zu einem Computer setzen, also das äh,

Das war schon damals ähm klar, man musste mehr Geld in die Hand nehmen, als man heute für einen Computer in die Hand nimmt,

aber man hat dafür eine absolut wegweisende ähm digitale Maschine bekommen.

Jan:

[58:38] Heute kannst du dir ein für dreißig Euro kaufen, der diesen Apple eins auch tausendmal in die Tasche steckt. Das ist nicht, das ist kein Vergleich, ne? Aber das war so ein Startschuss und das ähm.

Dan:

[58:53] Also das krasseste, was es heute gibt, es gab mal irgendeine Ardoino, die ihre Variante oder sogar ein. Ähm den sie so reduziert haben, dass sie ihn ähm dass sie ihn in eine Tüte auf äh

auf das Cover von Computermagazinen geklebt haben und als gratis dazu. Also da wo früher die CD

klebte, gab's dann mit der Computerzeitschrift einen kompletten Computer ähm vor ein paar Jahren aus Gag. Und,

ich meine und ja, der Apple eins war eben der erste dieser Computer und insoweit ganz klar unterschätzt.

Jan:

[59:30] Und ich glaube auch schon damals war äh war Herrn Jobs total wichtig, dass er auch innen total hübsch aussieht. Die Platinen alle ein bisschen ästhetisch aussehen.

Dan:

[59:40] Ja, so richtig ging das erst nach äh bei späteren Computern äh los. Aber das hat der andere Steve, den heute niemand mehr kennt. Steve. Ähm,

gut gebaut und Steve Jobs hat sehr gut verkauft.

Optical Image Stabilization

https://newatlas.com/what-is-ois-optical-image-stabilization/42212/

Jan:

[59:53] Ja, eigentlich eine super Kombination. So, mein nächstes äh Wunderwerk ist noch ein bisschen kleiner. Das ist nämlich die optische Bildstabilisation.

Dan:

[1:00:04] Absolut unterschätzt, was ich was ich ganz besonders schmerzhaft erfahren musste seit die optische Bildstabilisierung an meiner

Handykamera durch einen Sturzschaden nicht mehr so läuft, wie sie soll.

Also ich merke es immer wieder, wenn meine Kameraprobleme hat zu fokussieren, äh was wie genial dir das ist.

Jan:

[1:00:31] Ja, wobei es natürlich dann kommt auch noch dazu, dass die Software eigentlich,

raufsetzt, dass das funktioniert und dann funktioniert das aber nicht. Das dann äh verhaspelt sich das wahrscheinlich auch gegenseitig alle.

Dan:

[1:00:43] Ja, das ist alles so ein bisschen, äh ne, so ein so eine Feedback-Schleife, die äh sehr, sehr ungünstig ist.

Jan:

[1:00:49] Ja. Nee und also Bildstabilisation eine der äh wichtigsten Erfindungen für, sage ich mal, für so für Handyfotografie auch. Ähm.

Ich sag mal, wenn nicht jedes äh halbwegs ähm vernünftige Handy sowas hätte,

Würden wir wahrscheinlich heute noch massenweise diese ultimativen Kompaktkameras kaufen, damit ein Verlauf noch eine ordentliche Kamera hat.

Also die äh alles, was so irgendwie in in nicht ganz so guten,

auch da leistet so eine Bildstabilisierung immer noch so ein bisschen ähm gute Dienste und ähm,

natürlich auch, wenn man, wenn man irgendwie äh ähm filmt und das verwackelt und so, ne, lauter solche Sachen. Äh ja, also.

Ein tolles Wunderwerk der Technik.

Dan:

[1:01:41] So ist es.

Jan:

[1:01:42] Dann habe ich noch das Atomkraftwerk.

Atomkraftwerk

https://nuklearia.de/2014/01/02/warum-kernenergie/

Dan:

[1:01:46] Das Atomkraftwerk ähm halte ich für unterschätzt. Ähm einfach weil's die ähm,

also die die Idee, dass man jetzt ähm einfach mal ein bisschen Materie nimmt. Diese Materie sich umwandeln lässt und die Abwärme davon nutzt, um eine Turbine anzutreiben.

Äh brilliant. Äh ich bin auch nicht ganz so pessimistisch wie die Mehrheit der Deutschen, was äh die die äh den Umgang mit dem Abfall davon angeht. Ähm,

ah

hab auch nicht ganz so viel Angst vor radioaktiver Strahlung, einfach weil wenn man den Unterschied zwischen Alpha Beta und Gamma Strahlung, was die bedeuten, äh wie man äh,

äh was da was passiert und so weiter, ähm dann,

Fällt das alles ein bisschen leichter und außerdem äh sind die Kernkraftwerke hier in Deutschland auf äh einem so unglaublich hohen ähm Sicherheitsniveau.

Ähm was aber Leute, die jetzt nur die Serie Tschernobyl gesehen haben, natürlich nie verstehen werden.

Jan:

[1:02:55] Okay, wir wurden auch wenig deutsche Kraftwerke gezeigt.

Dan:

[1:02:59] Ja, aber ähm dass wir das wird ja trotzdem von Leuten einfach in eins gesetzt, obwohl es ähm einfach mal zwei ganz unterschiedliche Welten sind.

Jan:

[1:03:09] Er haft sich an. Also ich würde auch sagen, technisch äh Atomkraftwerk bestimmt unterbewertet,

ich glaube die Zeit ist zumindest in Deutschland einigermaßen vorbei. Also das der Drops ist gelutscht, da kann man,

auch ein bisschen die Zeit vorbei ist für mein nächstes Wunderwerk. Das sind nämlich die ägyptischen Pyramiden.

Ägyptische Pyramiden

https://www.pbs.org/wgbh/nova/article/who-built-the-pyramids/

Dan:

[1:03:32] Hm, ja, eigentlich beides, über und unterbewertet. Alle kennen die Keopspyramide, also die Pyramiden von Gizeh. Ähm und äh finden,

kulturell gesehen auf jeden Fall sehr überbewertet, aber ähm nichtsdesto weniger die Idee, dass äh dass sie eine ganze Kultur dahin stellt und ähm,

Und wirklich ihren ihrem äh König einfach mal so ein so ein Ding da in die Landschaft knallen. Und äh es war ja offensichtlich auch ähm,

äh

Es war es waren die Leute ja auch freiwillig und weil sie es wollten mit dabei. Äh äh finde ich schon wahnsinnig beeindruckend und äh und da finde ich dann halt.

Jan:

[1:04:16] Wenn man da vor allen Dingen wenn man da zwanzig Jahre dran baut, ne? Ich meine, die Lebenserwartung war damals wahrscheinlich auch jetzt nicht ganz so hoch, wie heute. Das ist äh ist vielleicht zwanzig auch schon so ein fast so ein so ein so ein annähernd so ein Menschenleben, ne, also.

Dan:

[1:04:30] Ja, also sagen wir so, äh wer wer ab dem Alter, wo man wirklich arbeiten konnte, an so einem Ding äh gerackert hat für zwanzig Jahre, ähm der hm,

War schon eher Richtung Ende seiner Lebenserwartung,

Vermutlich. Und ja, vor diesem Hintergrund, äh, dass,

man das gemacht hat äh und dass man dafür auch ähm,

Dinge machen musste, die äh äh ja, wo man wo's ordentlich Willen braucht einfach, um die umzusetzen. Ähm,

Äh das finde ich schon wahnsinnig faszinierend. Ich finde die Tatsache, dass das so oft gemacht wurde und dass da so viel ähm äh.

Ideen äh entstanden sind, die im Nachhinein so offensichtlich scheinen, aber wahrscheinlich damals äh wirklich, was es äh hochinnovatives war und das

das äh führt mich alles zu dem Schluss, dass äh die Pyramiden immer noch äh unterbewertet sind. Auch wenn sie natürlich äh,

vor der Pyramide stehen, das ist halt ähm,

beeindruckt zwar durch ihre absoluten Ausmaße, aber äh,

das Konzept von Pyramiden an sich finde ich nochmal ein bisschen spannender.

Jan:

[1:05:45] Ja, stimmt schon, aber ich habe auch auch so ein bisschen an die Größe gedacht, weil also diese Größe ist ähm für man darf einfach nicht vergessen, wie lange das her ist, dass das gebaut worden ist. Ähm,

schon beeindrucken. Also ja, ich schließe mich an, dass ähm Pyramiden auf, obwohl ähm,

und so, aber äh doch äh auf jeden Fall immer noch ein Wunderwerk der ähm,

Dann habe ich noch zu guter Letzt den alten Elbtunnel.

Alter Elbtunnel

https://www.hamburg.de/alter-elbtunnel/

Dan:

[1:06:18] Ach da, da weiß ich zu wenig äh drüber, aber schon alleine ähm,

weil äh ein ziemlich großer, breiter Fluss ähm,

unterquert wurde und dass ähm schon vor relativ langer Zeit, sage ich mal, unterbewertet. Das ist immer

diese Tunnel unter Flüssen durch sind sowieso ein Thema für sich. Es,

ja auch selten so, dass die in Deutschland an Stellen sind, wo du ähm

schönes festes äh homogenes Gestein hast, durch das du dich einfach stumpf durchbohren kannst, sondern das ist ja immer Schlick oder Sand,

wo man nochmal zusätzlich einen großen Aufwand betreiben muss, um so ein Ding sicher zu bauen und insoweit und.

Jan:

[1:07:02] Vor allen Dingen so Fluss unter so einem Flussbett ist eher nicht gestein, sondern das äh also da es dann doch eher so schlicht, ne,

Nee, genau, also das ist halt das ist auch diese Kombination, also,

Ich glaube, er ist vor allen Dingen gebaut worden, damit die Arbeiter zu den ähm ja, zu den ganzen Werfen darüber kam,

Ähm ohne dass sie dauernd aufm Schiff steigen mussten,

ähm na ja und aber was also

da sind da kommen so verschiedene Sachen zusammen. Also der ist ja irgendwie in der Kaiserzeit eröffnet worden und hat aber äh trotzdem schon einen Aufzug für Autos

Also da kannst also alleine ein Aufzug für Autos ist auch schon wieder so eine Sache, die du es jetzt auch nicht so oft ähm der ist auch, meine ich immer noch im Betrieb, dieser Aufzug.

[1:07:54] Zumindest habe ich da schon mal Autos rausfahren sehen. Ähm ja, also das äh ist schon wieder so eine ähm bisschen verrückte ähm Idee. Also es ist auch nicht wahnsinnig effizient, ne.

Zum Aufzug da runter zu fahren, denn,

der Elbe durchzufahren, auf der anderen Seite mit dem Aufzug wieder hoch. Das ist jetzt äh für heutige

Verkehrsteilnehmer jetzt nicht unbedingt so was, aber nö, ach so, also so als gesamt ähm,

Kunstwerk, finde ich, macht der alte Elektro immer noch gut was her und optisch ja auch nett, weil da auf diese ganze,

da diese diese Kaiserzeit auch immer noch so ein bisschen ne dieses vorletzte Jahrhundert mäßig,

ganz gut rüberbringt.

[1:08:38] Deswegen sage ich auch, der alte Elbtunnel äh unterbewertet. So sollte man sich angucken, wenn man mal in Hamburg unterwegs ist, ja.

Dan:

[1:08:45] Ja, nee, du hast.

Jan:

[1:08:47] War meine Liste.

Dan:

[1:08:48] Du hast mich vollkommen überzeugt, wenn's mich dann mal nach Hamburg verschlägt und das wieder sicher ist, ähm sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten.

Dann werde ich den Elbtunnel den alten besichtigen.

Jan:

[1:09:07] Ich bin nicht so sicher, ob das als geschlossener Raum gilt, weil diese,

da ist ja auch eine Treppe runter, ne? Und die geht so immer ringsrum um den Schacht, also ist eigentlich ein riesen Raum.

Vielleicht darf man da jetzt auch rein, keine Ahnung. Ja, aber solltest du auf jeden Fall machen.

Dan:

[1:09:26] Das werde ich. Ähm ja, also ich ich lese gerade bei Wikipedia, weil ich mich noch kurz informieren wollte, zur Eröffnung mussten äh Halter für mitgeführte Hunde eine Gebühr von zehn Pfennig zahlen.

Jan:

[1:09:42] Donnerwelle.

Dan:

[1:09:43] Donnerwetter und damit Prost.

Jan:

[1:09:46] Prost.